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Werke innerhalb der Reihe


Band 1, Bericht des Deutschen Adelsarchivs e.V 1963 - 1964 
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DIN A5, VIII und 156 Seiten, kartoniert.

Inhaltsangabe:

1. Vorwort Sr. D. des Fürsten zu Oettingen -Wallerstein
2. Satzungen des Vereins “Deutsches Adelsarchiv e. V.”
3. Deutsches Adelsarchiv von Thomas Freiherrn v. Fritsch
4. Die Arbeit des Deutschen Adelsarchivs von Walter v.Hueck
5. Über die Anerkennung des Freiherrnstandes elsässisch-deutscher Familien durch König Ludwig XV. im Jahre 1773 von Alfred Graf v. Kageneck
6. Abriß der Geschichte des weltlichen Ritterordens vom Goldenen Vlies als Orden des spanischen Königreiches. Ein Beitrag zur allgemeinen Ordensgeschichte von Dr. Friedrich Johannes Kalff


ISBN: 3-7980-0699-7

Gewicht: 0.22 kg
Band 2, Die Gothaischen Taschenbücher, Hofkalender und Almanach 
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Vergriffen!

VIII und 424 Seiten, 32 Bildseiten, Ganzleinen gebunden.

Von Thomas Freiherr v. Fritsch

Jeder Historiker, jeder Heimatforscher, alle Archivare, Bibliothekare, Antiquare, Familienforscher, Besitzer von Gothaischen Taschenbüchern können sich nun die Arbeit erleichtern. Dieses Werk bringt nicht nur einen Originalnachdruck des Gesamtverzeichnis 1942 der in den Gothaischen Taschenbüchern, Hofkalendern und Almanach behandelten Geschlechter, sondern erstmalig auch ein zusammengefaßtes Register aller Geschlechter, die in ähnlichen Taschenbüchern enthalten sind, ebenso eine ausführliche Bibliographie aller erschienen Gothaischen Taschenbücher und der europäischen Adelskalender.
Aus dem Inhalt: Stammtafel der Herzöge zu Sachsen-Gotha und Sachsen-Coburg-Gotha - Gotha: Dynastie, Land und Stadt - Stammtafel Perthes - Justus Perthes: Mann, Familie und Verlag - Entwicklung der Kalender und Almanache - Kalendarium - Zusammenarbeit - Allgemeine Entwicklung und Einbände - Illustrationen - Sammlungen - Presse und Schrifttum - Preise - Übersicht der Redaktion - Der Hofkalender bis 1814 - Napoleon und der Hofkalender - Andere genealogische Reihenwerke - Der Hofkalender seit 1815 - Das diplomatische Jahrbuch - Taschenbuch der gräflichen Häuser - Taschenbuch der freiherrlichen Häuser - Vorläufer der adeligen Taschenbücher - Einiges über den Begriff Uradel - Taschenbuch der uradeligen Häuser - Taschenbuch der briefadeligen Häuser - Österreich - Schlußwort. Verzeichnisse: Inhalts- und Gesamtverzeichnisse, Register - Bibliographie des Almanach de Gotha, der Gothaischen Hofkalender und genealogischen Taschenbücher und der zugehörigen Werke - Bibliographie der Brünner Taschenbücher - Genealogischen Taschenbücher der adeligen Häuser Österreichs - Wiener genealogischen Taschenbücher - Genealogischen Taschenbücher des Uradels - Handbuch des preußischen Adels - Jahrbuch des Deutschen Adels.
Gesamtverzeichnis 1942 der im Gothaischen Hofkalender und in genealogischen Taschenbüchern behandelten Häuser.

ISBN: 3-7980-0697-0
Band 3, Gedenkbuch des Deutschen Adels 
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DIN A 5, 400 Seiten, schwarzer Leineneinband mit Goldprägung.
Herausgegeben von Oberbibliotheksrat Dr. phil. Matthias Graf v. Schmettow.

Siehe auch Band 6

Mit diesem Werk soll den Kriegstoten des deutschen Adels ein Denkmal gesetzt werden, das ihr Andenken nicht nur in den Familien selbst, sondern auch in allen heute noch lebenden Adelsgeschlechtern wachhalten soll. Zugleich ist es eine Dokumentation, die das Schicksal des deutschen Adels in dieser für uns so entscheidenden Periode unserer Geschichte verdeutlicht. Ebenso wird damit die Bilanz einer gemeinsam erlebten Katastrophe gezogen, die das ganze Ausmaß des Verlustes für alle Zeiten festhält. Die Höhe dieses Blutopfers liegt weit über dem Durchschnitt des gesamten Volkes. Eine sehr schmerzliche Feststellung, die jedoch geeignet ist, Wert und Bewährung dieser Geschlechter zu offenbaren.
Darüber hinaus soll nicht nur ein Sammelwerk aller Kriegstoten des Adels entstehen, vielmehr wird in wenigen Jahren dieses Buch die letzte Stelle sein, an der die Gefallenen und Kriegstoten verzeichnet sind. In den Bänden des „Genealogischen Handbuchs des Adels“ können ja, ebenso wie früher in den „Gothaischen Taschenbüchern“, die ohne Nachkommen gefallenen und gestorbenen Angehörigen der Adelsgeschlechter nur einmal nach ihrem Tode erfaßt werden. Auch aus diesem Grunde sollten die Bezieher des „Genealogischen Handbuchs des Adels“, wie überhaupt alle Adelsgeschlechter dieses Gedenkbuch in ihre Bibliothek aufnehmen.
Das Gedenkbuch enthält unter 8284 Namen 4690 Gefallene, davon 140 in Stalingrad, 1069 Frauen und 164 Kinder unter 15 Jahren, 422 im Luftkrieg Umgekommene, davon 97 in Dresden, 232 beim Einmarsch der Roten Armee Getötete und 453 Menschen, die in aussichtsloser Lage von eigener Hand starben.

ISBN: 3-7980-0698-9

Gewicht: 0.13 kg
Band 4, Die Baltischen Ritterschaften 
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Zur Zeit leider vergriffen!

DIN A5, XVI und 208 Seiten, gebunden.
Herausgegeben i. A. des Verbandes der Baltischen Ritterschaften von Ernst v. Mühlendahl und Heiner Baron v. Hoyningen gen. Huene

Übersicht über die in den Matrikeln der Ritterschaften von Livland, Estland, Kurland und Oesel verzeichneten Geschlechter. Der hier angezeigte vierte Band ist die zweite, völlig überarbeitete und stark erweiterte Auflage des 1953 erschienenen, seit 10 Jahren vergriffenen Buches „Die Baltischen Ritterschaften“.
Das Buch enthält eine kurze Übersicht über die Geschichte der Baltischen Ritterschaften. Dann folgen chronologisch angeordnete Auszüge aus den Matrikeln der vier Ritterschaften mit Nennung aller, auch der ausgestorbenen immatrikulierten Geschlechter oder Personen. Anschließend werden von jedem Geschlecht, dessen zu den Baltischen Ritterschaften gehörende Zweige sicher oder vielleicht noch blühen, folgende Angaben gebracht.
1. Herkunft, erste urkundliche Erwähnung oder Stammvater.
2. Erstes Auftreten im Baltenland.
3. Erwähnung derjenigen Glieder des Geschlechts, die im Lande eine landesherrliche Stellung eingenommen haben, d. h. Meister des Deutschen Ordens, Bischof von Livland bzw. Erzbischof von Riga oder Bischöfe von Dorpat, Oesel-Wiek oder Kurland gewesen sind.
4. Adelsverleihungen und -bestätigungen, Standeserhöhungen u. dgl.
5. Aufnahme in die Matrikeln.
6. Beschreibung des Stammwappens und der Wappen noch blühender Zweige.
7. Literaturhinweise.
Den Schluß bildet ein alphabetisches Namensverzeichnis.
In der ersten Auflage enthaltene Fehler sind hier verbessert, und zahlreiche Familien sind neu behandelt. Neu aufgenommen sind die chronologischen Auszüge aus den Matrikeln der Rittergeschäfte, die gemeinsam mit den Genealogen der vier Ritterschaften zusammengestellt wurden.


ISBN: 3-7980-0696-2
Band 5, Sie trugen die Krone 
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DIN A 5, 340 Seiten, 140 Abbildungen, 21 Karten, 11 Stammtafeln, Leinen gebunden.

Lebensbilder aller Kaiser und Könige des tausendjährigen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation

Von Carl Ernst Köhne

Dieses neue Buch des bekannten Kulturhistorikers füllt eine Marktlücke. Ein nach 1945 abgebautes Geschichtsbewußtsein lebt allenthalben wieder auf. Man möchte sich informieren. Werke über Gestalten und Ereignisse der Vergangenheit auch des eigenen Volkes werden Bestseller, historische Ausstellungen von Hunderttausenden besucht. Besonderes Interesse finden gekrönte Häupter. Bisher fehlte ein handliches Sachbuch, das in einem Bande Porträts und Biographien aller Herrscher des hoch- und nachmittelalterlichen Reiches der Deutschen zusammenfaßt. Hier ist es. Mit einem Epilog über die im neunzehnten Jahrhundert ihren Titel erneuernden Kaiser von Wien und Berlin. Stammtafeln der einander ablösenden Dynastien von den Karolingern über Ottonen, Salier, Staufer, Welfen, Luxemburger bis zu den Habsburgern und Hohenzollern personifizieren die ununterbrochene Weitergabe des supranationalen Kaiser-Amtes und seiner bis zuletzt von sakraler Weihe umgebenen Symbole. Zwischenkapitel und Zeittafeln, Karten und Bilddokumente vertiefen den historischen Hintergrund zeitnah gesehener Lebensbilder. In übersichtlicher Anordnung und einfühlsamer Darstellung werden dem Leser Persönlichkeiten unterschiedlichen Formats nahegebracht, deren Schicksal und Handeln wie das anderer Menschen bestimmt war von Jugend und Familie, Begabung und Umwelt. Ein modernes Standardwerk also, das verläßliche Auskunft verspricht, aber auch eine fesselnde Lektüre über die großen Kaiser des Mittelalters wie über unverdientermaßen weniger bekannte Träger der Krone eines tausendjährigen abendländischen Reiches.

ISBN: 3-7980-0694-6

Gewicht: 0.62 kg
Band 6, Gedenkbuch des Deutschen Adels - Nachtrag 
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DIN A 5, in schwarzem Kartonumschlag mit Goldprägung, VII und 68 Seiten.

Von Oberbibliotheksdirektor Dr. phil. Matthias Graf v. Schmettow und Ingrid Gräfin v. Schmettow

Siehe auch Band 3.

Dieser Nachtrag des 1967 erschienenen „Gedenkbuch des deutschen Adels“ enthält Berichtigungen und Ergänzungen, dazu seitdem bekanntgewordene neue Namen. Viele Fehler, und vor allem bei den Personalien ostdeutscher Adeliger, waren aus der Benutzung unsicherer Quellen, noch aus der ersten Zeit nach dem Krieg, entstanden. Dies ist um so weniger ungewöhnlich, als auch jetzt noch viele Sachverhalte aus entfernteren Linien ganz bekannter Geschlechter, wie überhaupt aus der Randzone des historischen Adels nur unzureichend oder gar nicht ermittelt sind. Zahlreiche Rückfragen wurden an nahe Angehörige und Sachkenner gerichtet, umfangreiche Sucharbeiten und neue Umfragen aber nicht mehr vorgenommen.
Gesicherte Grundlagen brachte der Fortgang der genealogischen Arbeit des Deutschen Adelsarchivs, insbesondere durch Dr. W. v. Hueck (Genealogisches Handbuch des Adels, Band 40-71) ebenso wie die Fortsetzung des Genealogischen Handbuchs des in Bayern immatrikulierten Adels (Band 9-12) und das Österreichische Familienarchiv, Band 3, und dies nicht nur durch die Erst- oder Neubearbeitung des Genealogen, sondern auch durch die Wiederholung von Artikeln nach besserer Kenntnis.
So können jetzt 543 neue Namen und 547 Berichtigungen mitgeteilt werden. Zu streichen waren zehn Namen. Gedenkbuch und Nachtrag enthalten jetzt unter 8827 Namen 4948 Gefallene, wozu noch diejenigen kommen, die zunächst als vermißt bezeichnet wurden, davon 152 in Stalingrad, 1171 Frauen, 175 Kinder, 469 Opfer des Luftkrieges, davon in Dresden 107 Personen, 274 Menschen, die ihr Ende bei oder nach Einmarsch der Roten Armee fanden, und 473, die von eigener Hand starben.

ISBN: 3-7980-0688-1

Gewicht: 0.15 kg
Band 7, Der Weg der Hohenzollern 
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2. Auflage in der neuen Reihe erschienen!
Band 8, Bild eines Königs 
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DIN A 5, 107 Seiten begleitender Text, 122 Bilder, 2 farbige Gemälde, gebunden.

Friedrich der Große in der Graphik

Von Andrea M. Kluxen

Die eindrucksvolle Sammlung Edwin v. Campe‘s, die die Besucher der Burg Hohenzollern betrachten können, bildet, mit freundlicher Zustimmung SKH Dr. Louis Ferdinand Prinz v. Preußen, den Grundstock dieses Buches, das mit 122 Bildern, darunter 2 farbigen Gemälden, Friedrich den Großen im Bild vorstellt. Eine sehr interessante Charakterstudie der Entwicklung, die wir Ihnen im Jahre des 200. Todestages des „Alten Fritz“ bieten können.
Inhaltsverzeichnis:
Anspruch und Bedeutung des Herrscherporträts im 18. Jahrhundert - Das preußische Herrscherporträt - Das graphische Bildnis Friedrichs des Großen - Kunstauffassung und Kunstpolitik Friedrichs des Großen - Friedrich der Große und sein Porträt - Ikonographie Friedrichs des Großen - Der Wandel des Friedrichbildes - Die Entwicklung des graphischen Friedrichbildes - Friedrichdarstellungen als Umbruch in der Herrscherdarstellung - Glossar: Die künstlerischen Techniken der Graphik - Ausgewählte Bibliographie.

Siehe auch bitte Mappe mit Faksimile-Drucken!

ISBN: 3-7980-0692-X

Gewicht: 0.51 kg
Mappe mit 9 Faksimile-Druck aus Band 8 
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Für besonders Interessierte bieten wir in begrenzter Auflage diese Mappe mit 9 Faksimile-Drucken auf Urkundenpapier in einer geschmackvollen, ledergenarbten Mappe.



Bestellnummer: 6692
Band 9, Die Wettiner in Sachsen und Thüringen 
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DIN A5, XVI und 208 Seiten, 79 Bilder, 2 farbige Karten, gebunden.

Von Hans Philippi.

Inhalt : Die älteren Wettiner - Die Ernestiner nach 1547 - Das Haus Sachsen-Weimar-Eisenach - Das Haus Sachsen-Gotha - Das Haus Sachsen-Meiningen - Das Haus Sachsen-Hildburghausen und Altenburg - Das Haus Sachsen-Coburg-Saalfeld bzw. Coburg und Gotha - Die Albertinische Linie - Zusammenfassung - Bibliographie - Die Stammtafeln (1-8) mit Vorwort - Namen- und Ortsregister.
Die Wettiner haben als Inhaber der Landesherrschaft in Sachsen und Thüringen zu den hervorragendsten Herrschergeschlechtern der deutschen und europäischen Geschichte gehört. Doch ist diese Fürstenfamilie im Laufe der letzten Jahrzehnte dem Bewußtsein der breiteren Öffentlichkeit mehr entrückt worden als etwa die Hohenzollern oder die Wittelsbacher. Mit diesen und anderen deutschen Herrscherhäusern haben die Wettiner jahrhundertelang konkurriert, Ehen geschlossen, Gebiete ausgetauscht, um Besitz und Macht gerungen. Es gab Zeiten, in denen das Haus Wettin nahe daran war, den ersten Platz unter den deutschen Landesfürsten zu gewinnen. Die politische Bedeutung und die kulturelle Leistung des Hauses Wettin steht ebenbürtig neben dem Wirken der anderen bedeutenden Fürstenhäusern. Städte, wie Dresden oder Weimar haben dank der Wirksamkeit ihrer Fürsten in der deutschen und der europäischen Kulturgeschichte einen anerkannten Rang gewonnen. Ihr Ansehen als Stätten feinster Geistes- und Gesellschaftskultur haben sie erst nach 1918 eingebüßt.
Die gedrängte Darstellung wendet sich weniger an den Fachgelehrten. Sie soll einer wissenschaftlichen Geschichte des Hauses Wettin nicht vorgreifen, vielmehr die Notwendigkeit einer solchen unterstreichen. Sie will dem Leser den Aufstieg und den schicksalsbedingten Niedergang einer berühmten Fürstenfamilie in ihrer vielfältigen Verästelung vor Augen führen und die Verdienste vieler ihrer Angehörigen um die Entfaltung der höheren Kultur andeuten.

ISBN: 3-7980--0691-1

Gewicht: 0.44 kg
Band 10, Adel in der Weimarer Republik 
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DIN A5, LIV + 428 Seiten, gebunden.

Die rechtlich-soziale Situation des reichsdeutschen Adels

Von Iris Freifrau v. Hoyningen-Huene

Obwohl der Adel seit 1918 als rechtlicher und gesellschaftlicher Stand abgeschafft ist, findet diese Bevölkerungsgruppe bis heute großes Interesse bei einem breiten Publikum. Zwar hat sich die Wissenschaft immer wieder mit der - allerdings meist älteren - Geschichte des Adels beschäftigt, doch erst in den letzten Jahren ist ein intensivere Auseinandersetzung mit dem Adel im 19. und 20. Jahrhundert zu beobachten. Die vorliegende Arbeit will den Adel in seiner jüngsten Geschichte zwischen Umbruch und Neuorientierung in einer republikanisch-demokratischen Gesellschaft zusammenhängend untersuchen. Deshalb wird die rechtliche, politische, wirtschaftliche und soziale Situation des Adels in der Weimarer Republik dargestellt.
Die Arbeit wurde als Dissertation von der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Heidelberg im Sommersemester 1987 angenommen. Bei dem nun vorliegenden Text handelt es sich um eine überarbeitete und gekürzte Fassung. Die Literatur ist bis Frühjahr 1991 eingearbeitet worden.
Inhaltsgliederung:
Standortbestimmung des reichsdeutschen Adels zu Beginn der Weimarer Republik - Rechtsstellung des Adels in der Weimarer Republik - Die Deutsche Adelsgenossenschaft (DAG) als Interessenvertretung des deutschen Adels - Mentalität und Ideologie - Berufe des Adels - Berufstätigkeit adeliger Frauen - Religion und Kirche - Industrie, Wirtschaft, Handel und Finanzwesen - Fazit - Ausführliches Register.

ISBN: 3-7980-0690-3

Gewicht: 0.72 kg
Band 11, Schicksalsbuch des Sächsisch-Thüringischen Adels 1945 
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1. Auflage vergriffen!



2. Auflage als Bd. 5  in der Reihe "Aus dem Deutschen Adelsarchiv n.F."


Band 12, Die Ritter- und Freigüter in Nordsachsen 
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DIN A5, 736 Seiten, gebunden, mit Abkürzungs-, Quellen- und Literaturverzeichnis sowie Personen-, Topographischem und Sachregister.

Ihre verfassungsrechtliche Stellung, ihre Siedlungsge-
schichte und ihre Inhaber

Von Dr. phil. Manfred Wilde

Auf der Basis breiter und so für den Untersuchungsbereich bisher nicht durchgeführter Quellenforschung stellt Wilde 163 Güterkomplexe vor, die in den ehemaligen Ämtern Delitzsch, Düben, Eilenburg und Torgau sowie in Teilen der Ämter Belgern, Liebenwerda, Lützen, Merseburg, Mühlberg und Wittenberg bis 1815 zum Kurfürstentum bzw. Königreich Sachsen gehörten und seit 1990 wieder Bestandteil des Freistaates Sachsen sind; in Mittelalter und früher Neuzeit lagen sie in den Territorien beider wettinischer Linien (1485-1547) sowie des Hochstifts Merseburg, was der Arbeit überterritoriales Gewicht gibt. Die Entwicklung der Güter aus Standesherrschaften, frühstädtischen Freihöfen, Vorwerken von Klöstern und Rittergütern, Sattel- oder Siedelhöfen, Kammergütern sowie Lehenrichter- und Freigütern wird z.T. vom 1o. Jh. an (gelegentlich unter Einbeziehung archäologischer Befunde) über die Abtretung des Gebietes an Preußen 1815 und die Bodenreform 1945/46 bis zur Zwangskollektivierung von 1960 dargestellt. In 6 Kapiteln arbeitet der Autor die Grundlagen der mitteldeutschen Grundherrschaft heraus, ihre Siedlungsformen, rechtliche Stellung, Bewirtschaftung, die Besitzveränderungen im 18. und 19. Jh. (der Anteil adeliger Inhaber sinkt von 9o% um 1550 auf 32% 1945) sowie ihre Wandlungen und schließliche Auflösung seit den Agrarreformen des 19. Jhs bis 1945.
In einem umfangreichen zweiten Teil der Arbeit werden die 163 Grundherrschaften einzeln behandelt, wobei jeweils Rechtsstellung und Inhaberfolge in einem chronologischen Abriß stehen.

ISBN: 3-7980-0687-3

Gewicht: 1.12 kg
Band 13, Dietlof Graf von Arnim-Boitzenburg 
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DIN A5, X u. 406 Seiten, 4 Farb- u. 143 Bilder, 16 Dokumentenab.

Ein Preußischer Landedelmann und seine Welt im Umbruch von Staat und Kirche

Von Sieghart Graf von Arnim.

Der Enkel des letzten Präsidenten des preußischen Herrenhauses Dietlof Graf von Arnim (1867 - 1933), hat es unternommen, das Lebensbild dieses Mannes aus der Sicht der Gegenwart und der Familie in Liebe, Respekt und Kritik aus den verschiedenen Quellen öffentlicher und privater Provenienz nachzuzeichnen, Versunkenes zu bergen und die „Welt von Gestern“ vor den Augen einer anderslebenden und doch auf alten Fundamenten stehenden Nachwelt zu beschreiben.

Arnim war unzweifelhaft für und in Brandenburg eine bedeutende Gestalt der Wilhelminischen Zeit. Er war ein Mann von hohen Talenten und starker Leistung, der die Irrtümer und Einsichten seiner Generation auf der Grundlage einer - jedenfalls bis 1918 - noch ungebrochenen Tradition in sehr kultivierter, auch toleranter und damit preußischer Weise hingenommen und vertreten hat.

Aber der Boitzenburger war auch - und dies macht den Reiz seines Lebens aus - Angehöriger einer zweifach gescheiterten Generation, der „unentschiedenen Generation“, wie sie Otto Graf zu Stolberg-Wenigerode nicht grundlos 1968 benannt hat. Auch er sah sich, zumal unmittelbar vor seinem Tode, auf der Verliererseite - aber es hat keine Gewinner, aber Räuber gegeben. Ein Mann der Verlierer-Generation von 1918 und 1932/33, der gleichwohl die jüngere Generation in ihren Irrtümern nicht bestärkt hat, aus altkonservativer Skepsis heraus und weil er in seinem letzten Jahre ahnte, daß der dunkle Weg bei weitem noch nicht zu Ende war.

ISBN: 3-7980-0685-7

Gewicht: 0.69 kg
Band 14, Adelsherrschaft und Adelskultur in Deutschland 
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DIN A5, 3. wesentlich erweiterte und überarbeitete Aufl., 560 Seiten, 34 Bilder, detailliertes Namenverzeichnis, umfangreiches Literaturverzeichnis.

Von Johannes Rogalla von Bieberstein

Der Adel wird als Stand gründlich analysiert und porträtiert. Themen sind unter anderem: Die ständische Sozialordnung, Tausend Jahre Adelsherrschaft, Adelige Kirchenherrschaft, Adelige Mentalität und Ideologie, Turniere und höfische Feste, Jagd, Standesbildung und ihre Leitbilder.
Neu wurde aufgenommen: Chronologische Standes-Erhebungen, der Adel und der Kollaps des Kommunismus. Darüber hinaus wird das umfangreiche Literaturverzeichnis aktualisiert und erweitert.

Aus der Presse:
„Man kann die europäische Geschichte nicht verstehen, wenn man nicht das Institut „Adel“ einigermaßen kennt. ... Die wichtigsten Adelsfamilien zu kennen, ist für historisches Wissen auch heute unerläßlich. Für die politische Geschichte sind das verhältnismäßig wenige Familien, für die Landes-, Regional- und Lokalgeschichte sind das freilich sehr viele Namen, und wenn man in dem Buch von Bieberstein viele solcher Namen liest, ist man erstaunt, was man alles nicht weiß. ... Die unterschiedlichen Kategorien adeliger Familien, ihre Erbämter, Besitze und politische Bedeutung werden dadurch auch für jene greifbar, denen Aristokratie ein Fremdwort ist.“
(Mitteilungen aus der Humboldt-Gesellschaft)

ISBN 3-7980-0686-5

Gewicht: 0.89 kg
Band 15, Waldburg Capustigal 
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1. Auflage vergriffen!

2. Auflage s. "Aus dem Deutschen Adelsarchiv N.F."


Band 16, Annette v. Droste-Hülshoff im Spannungsfeld ihrer Familie 
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DIN A5, 304 Seiten, farbiger Schutzumschlag, 70 Bilder, 14 farbig.

Von Wilderich Freiherr Droste zu Hülshoff

Zum 150. Todestag von Deutschlands großer Dichterin Annette v. Droste-Hülshoff legt erstmals ein Mitglied ihrer eigenen Familie ein Buch über sie vor. Die Droste, deren Bild die Zwanzig-Mark-Scheine ziert, tritt uns in diesen “biografischen Skizzen” als ein lebendiges Familienmitglied in der Mitte einer großen Verwandtschaft entgegen. Sie mußte sich in dem familiären “Spannungsfeld” bewähren und durchsetzen, in das sie hineingeboren worden war, aus dem sie aber zeitlebens nicht ausbrechen wollte. Wie diese Spannungen entstanden, sich verwandelten und auflösten, wie sie sich auf das Schaffen der Dichterin auswirkten, ist Thema dieses Buches. Noch nie ist dieser Aspekt so ausführlich behandelt worden. Wir lernen dabei so manche Akteure ihrer Lebensbühne näher kennen, die in der sonstigen populären Droste-Literatur vernachlässigt worden sind, darunter auch andere interessante Persönlichkeiten aus dem Umfeld “der Droste”.

Es sind die von der neueren Droste-Forschung, besonders durch die “Historisch-kritische” Werkausgabe ausgegrabenen zahlreichen Einzelheiten, die den Stoff für dieses Buch bilden, - unter einem neuartigen Blickwinkel. In Detailarbeit wurden die in unterschiedlichen Quellen verstreuten Bemerkungen zu den Familienangehörigen und ihrem Verhältnis untereinander zu einem Mosaik zusammengesetzt, das ein lebendiges, facettenreiches Bild dieser Menschen und ihrer Lebenswelt ergibt. Auf die Dichterin selbst fällt dabei eine neuartige, aber eher indirekte Beleuchtung, die sie uns menschlich näher bringen kann denn je. Der Autor hält sich dabei streng an die Aussagen der Zeitzeugen; an Familienbriefe und Werke der Dichterin und ihrer Verwandten. Die zahlreichen Abbildungen, zum größten Teil aus dem Umkreis der Familie, darunter einige, die erstmals publiziert werden, geben einen zeitnahen Einblick in Annettes Familienverhältnisse.

ISBN: 3-7980-0683-0

Gewicht: 0.58 kg
Band 17, Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar 
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DIN A5, 242 Seiten, farbiger Schutzumschlag, 41 Bilder, 3 farbig.

Von Hans Lucke

Er wurde 1818 geboren und starb 1901 - die acht Jahrzehnte seines Lebens erstreckten sich über ein Jahrhundert, das von großen Umwälzungen bestimmt war: Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach, dessen Leben und Werk Band 17 der Reihe „Aus dem Deutschen Adelsarchiv“ gewidmet ist.

Autor Hans Lucke ist dem Fürsten, der 48 Jahre lang seinen Kleinstaat im Herzen Deutschlands und Europas mit Umsicht und Toleranz, Weitsicht, Vernunft und Glück leitete, in einem intensiv recherchierten Werk nachgegangen, in dem er einen Menschen begleitet, der als Landesherr, umfassend gebildet und - auf europäischer Ebene - verwandtschaftlich mit den Regierenden verbunden, seiner Zeit einen weit über das durchschnittliche Maß hinausgehenden Stempel aufzudrücken vermochte.

Durch seiner hochadeligen Abkunft (die Mutter eine russische Großfürstin, seine Ehegattin eine Prinzessin von Holland), stand Carl Alexander die Welt offen. Im Umfeld des schon betagten Goethe genoß er, als Knabe, eine ausgezeichnete Erziehung, liebte früh schon Dichtung, Musik, Baukunst und Reisen und umgab sich als Souverän, selbst dilettierend als Dichter und Zeichner, mit Künstlern ohne Zahl. Franz Liszt, Hans Christian Andersen, Friedrich Hebbel, später Richard Strauss und viele andere gehörten dazu. Sein erklärtes Ziel Weimar, als Herzogtum ein feudalkonservativ regiertes Ländchen und als Stadt dessen Mittelpunkt, sollte ein deutsches Kulturzentrum sein: Die Kunst galt ihm mehr als Politik, wenngleich er es geschickt verstand, sich im Sog des nahen Preußen aus Kriegen und Revolutionen, soweit es möglich war, herauszuhalten. Dreißig Jahre beschäftigte ihn die Restaurierung der Wartburg.

Der Leser legt das ansprechend bebilderte Buch, das ihm auch die Hintergründe der politischen Entwicklung im Europa des 19. Jahrhunderts und der oft komplizierten Verbindungen der Herrscherhäuser untereinander vor Augen führt, nur ungern aus der Hand: Die Sprache des Autors ist fesselnd, und wer nimmt schon gern Abschied von einem Menschen, der, wie Carl Alexander, am Ende des Buches fast zu einem Vertrauten geworden ist.

ISBN: 3-7980-0682-2

Gewicht: 0.50 kg


 

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