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Band 219, 60. Allgemeines Geschlechterbuch

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© 2007, XII + 476 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

Folgende Hautstammfolgen sind enthalten:

Bernstein, aus Schlitz in Oberhessen; Borleffs, Tebbe zu Borlefzen, Borlefzen, aus Borlefzen (Kirchspiel Holtrup); Büchner, Ergänzungen und Berichtigungen zum „Essener Zweig“ in Band 144 (17. Hessischer Band); Hoesch, Ergänzungen und Berichtigungen zu Band 123 (3. Eifler Band); Lampson, aus Irland, Belgien und Düren; Roese, aus Ringleben Kr. Erfurt in Thüringen; Rohlik, zu Thrlawy bei Laun (Louny) in Nordwestböhmen, ab 1452 in Ostböhmen bei Pardubitz und Königgrätz; Schürhoff, aus Westfalen; Windau, aus Harsewinkel und Greven in Westfalen

Die Familie von Zieten

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Stammfolgen und biographische Nachrichten

© 2007, DIN A5, gebunden, 184 Seiten, 95 Abbildungen, 14 davon farbig,

farbiger Schutzumschlag, ISBN: 978-3-7980-0580-8.

 

Von Hans-Joachim v. Berkholz

 

Mit Klaus (I.) dem Alten von Zieten (geb. vor 1380) auf Dechtow beginnen die sicheren Stamm­­reihen, die den Kern des vorliegenden Werkes bilden: Es enthält Stamm­­folgen für die vier Linien Dechtow, Brun­ne – mit der Nebenlinie Württemberg ­–, Wild­berg – mit dem Haus Radewitz (v. Zie­then) – und Wustrau, die jeweils durch instruktive Übersichtstafeln ergänzt werden. Die letzt­genannte Linie Wustrau hat Hans-Joa­chim v. Berkholz überhaupt erstmals umfas­send erforscht und vollständig veröffentlicht. Diese Linie war es auch, die mit dem Husaren­general Hans Joachim v. Zieten (1699–1786) den wohl bekanntesten Na­mens­­vertreter hervor­gebracht hat, dessen Über­ra­schungs­angriffe „Zieten aus dem Busch“ zum geflügelten Wort werden ließen und der im Schlesi­schen Krieg eine der wichtigsten Schlachten für Friedrich II. entschied.

 

Neben den Stammfolgen bietet die Publikation eine Fülle weiterer biographischer Materialien, so eine Ahnenreihe der Feodora v. Zieten (1911–1994), Lebensläufe für Hans Ernst Karl Graf v. Zieten (1770–1848), Christoph Johann Friedrich Otto v. Zieten (1747–1817) und Hans Joachim v. Zieten, aber auch Auszüge aus dem Tagebuch von Feodora v. Zieten aus dem Jahr 1945.

 

Das reich bebilderte Werk ist gut erschlossen über diverse Register und Verzeichnisse, darunter ein Güterverzeichnis, ein Register aller Familiennamen, ein Register der Namensträger v. Zieten, ein Ortsregister und mehr.

 

 

Ritter, Domherren und Obristen

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Familienchronik der Edlen Herren und Freiherrn von Plotho

© 2007, DIN A4, gebunden, 320 Seiten, etwa 400 farbige und schwarz-weiße Bilder sowie

Dokumentenabbildungen, farbiger Schutzumschlag.

 

Von Erich-Christoph Freiherr von Plotho

 

Die Familienchronik der Edlen Herren und Freiherren von Plotho, eines sehr alten wendisch dynastischen Adelsgeschlechts mit dem Stammsitz auf der Burg Plote bei Altenplathow im Elb-Havelland reicht weit zurück. Bereits Otto der Große erwähnt in der Schenkungsurkunde an den Bischof von Havelberg vom 9. Mai 946 Ort und Burg der Edlen von Plotho. Die Edlen von Plote waren Herren der Länder und Schlösser Kyritz, Wusterhausen und Genthin, des Landes Schollene, des Burgwartes Plote (Altenplathow), der Gaue Lietzici, Zemzizi, Drenzile, sowie der Herrschaft Parey im 11. und 12. Jahrhundert. Auf dem Wappenschild führt dieses Geschlecht die rote Lilie auf weißem Feld. 25 Generationen sind seit dem 12. Jahrhundert bis heute in vielen Linien nachweisbar. Im Mittelalter standen die Herren von Plotho als Ministeriale und Domherren im Dienst des Erzstifts Magdeburg. Wegen seiner Verdienste um das Haus Österreich „wider den Erzfeind“ wurde Wolfgang Edler von Plotho von Kaiser Ferdinand III. für sich und seine Nachkommen am 13. September 1643 in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Sie waren im Laufe der Jahrhunderte auch Ritter des Malteser-und Johanniter-Ordens, Obristen, Generäle, Minister und Diplomaten in preußischen und ausländischen Diensten, in der Neuzeit Führungskräfte in der Wirtschaft und Kaufleute. Besonders ist die, in der Chronik ausführlich dargestellte flandrische Linie der Herren von Plotho zu Engelmünster hervorzuheben. Weitere Stammeslinien sind die Häuser „Grabow“, „Räckendorf“, „Codlewe“, „Zerben“, sowie die Linien „Grabow-Parey-Rußland“ und „Grabowe-Lüttgenziatz-Ringfurt“. Diese Linien bestehen bis in die Gegenwart fort.

 

Die Chronik gibt einen hervorragenden Einblick in die geschichtliche Entwicklung eines norddeutschen Adelsgeschlechts vom Mittelalter bis zur Gegenwart, das sich unter der Devise „Reinheit und Wahrhaftigkeit“ (Wappen-Lilie) in den vergangenen zehn Jahrhunderten in seiner Lebens- und Amtsführung bewährte. Es ist daher kein Zufall, unter den Persönlichkeiten dieses Geschlechts sieben Träger des Ordens „Pour le Mérite“ zu finden. Ein Verzeichnis der Plotho-Ritter des Johanniter-Ordens, sowie eine Auflistung der Frauen der Plothos und ein ausführlicher Index runden die Chronik ab.

 

Es handelt sich um eine reich bebilderte Familienchronik, in der die allgemeinpolitische Geschichte Zentral­eu­ropas und die Geschichte der weit verzweigten Familie von Plotho auf sehr anschauliche Weise miteinander verknüpft werden.

 

Band 145, Adelige Häuser XXX

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© 2008, XLIV + 574 Seiten,  47 Bilder davon 18 farbig, 33 Genealogien.

Folgende Familien sind enthalten:

Abendroth, Berckefeldt, Bloch v. Blottnitz, Blücher, Bothmer, Bronsart v. Schellendorff, Carlowitz, Gottberg, Harder (1756), Harling, Hosp, Joest, Knebel (Knebel Doeberitz), Larisch, Mengersen, Münch, Parpart, Petersdorff (Pommern), Petersdorff-Campen, Petery, Rabenau, Radowitz, Roëll, Scheel Weiher u. Nimptsch, Schiller, Sluyterman, Stülpnagel, Weryha Wysocza½ski, Westernhagen, Wolffersdorff, Zanthier, Zastrow-Marcks, Zehmen,

Kirche Macht Geschichte

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Streifzüge durch Europas Vergangenheit

© 2006, DIN A5, gebunden, 248 Seiten, 16 Bilder, farbiger Schutzumschlag.

 

Autorin: Roma Freifrau von Grießenbeck

 

 

Auf ungewöhnlichen Streifzügen durch die Geschichte stellt die Autorin die Kirche als Träger der christlich-europäischen Kultur vor und begleitet das Papsttum als stets einflußreichen Machtfaktor auf seinem Weg durch die Zeit. In einem facettenreichen Spektrum und einer Fülle von Details werden knapp, objektiv und fundiert die Spannungen zwischen Papst und Kaiser, zwischen Religionen und Staatsideologien vom Hochmittelalter bis hin zum Kulturkampf unter Bismarck aufgezeichnet. Die Vielfalt der weiteren anregenden Themen wie Luther, der mit seiner Kritik die Welt veränderte, die Gegenreformation in Bayern und Böhmen, die Hugenottenverfolgung in Frankreich, der Islam in Europa, das Judentum, die Freimaurer sowie das Einbeziehen der orthodoxen Glaubensrichtung in Russland lassen die Weite der europäischen Kultur auf dem „Kontinent des Glaubens“ spürbar werden.

 

Erst das Wissen um unser abendländisches Erbe führt zur eigenen kulturellen Identität und schafft ein Selbstbewußtsein, das Toleranz möglich macht.