Werke innerhalb dieser Sparte
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Schlösser in Schlesien von Holger Rüdiger Arndt

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© 2010, DIN A 5, gebunden, farbiger Schutzumschlag, 408 Seiten mit zahlreichen, meist farbigen, Abbildungen, ausführliches Personenregister, Karte im Vorsatz

ISBN 978-3-7980-0583-9

28,- Euro 

 

Holger Rüdiger Arndt

 

Schlösser in Schlesien

und der schlesischen Oberlausitz

Geschichte - Schicksale

 

Die ehemalige deutsche Provinz Schlesien galt noch vor 3 Generationen als eine der reichsten und schönsten Provinzen des  Deutschen Reiches. Über 800 Jahre haben Deutsche, die einst als Siedler aus dem ganzen Reich in den Osten zogen, dieses Land jenseits von Oder und Neiße entwickelt und ganz wesentlich geprägt. Nach dem zweiten Weltkrieg ging in den Jahren 1945/46 unwiederbringlich auch das gewohnte Leben auf den schlesischen Rittergütern und Schlössern zu Ende. Stell­vertretend für viele wird an den  Beispielen von 23 Schlössern und Her­ren­häusern deren  Geschichte und Schick­sal der wechselnden Besitzer geschildert. Der Autor bereiste von 1994-2009 mehrmals die verschie­denen Regionen von Nieder- und Oberschle­­sien. Begegnungen mit den früheren Besitzern der Güter sowie der heute in Schlesien lebenden polnischen Bevölkerung haben ihm ein lebendiges Bild dieses Landes vermittelt. Neben einer einleitenden geographischen Orientierung  erfährt der Leser geschichtliche und genealogische Zusammenhänge. Er wird in verschiedene Landkreise Nieder- und Oberschlesiens mitge­nommen. Besonders  lebendig sind diese Streifzüge in die Vergan­gen­heit durch authentische Berichte und Erzählungen der Bewohner. Zahlreiche Fotos und Dokumente aus privaten Familienarchiven, zum Teil erstmals publiziert, lassen den Leser teilhaben und geben ihm Ein­drücke aus dem Leben zur damaligen Zeit.

 

Folgende Schlösser sind enthalten: Eichholz im Kreis Liegnitz, Gersdorf im Kreis Görlitz, Gießmannsdorf im Kreis Bunzlau, Goschütz und Festenberg im Kreis Groß Wartenberg, Hausdorf im Kreis Jauer, Nieder-Heidersdorf im Kreis Lauban, Hohenfriedeberg im Kreis Jauer, Jahmen im Kreis Rothenburg, Mengelsdorf im Kreis Görlitz,  Modlau im Kreis Bunzlau,  Muhrau im Kreis Striegau, Neukirch an der Katzbach im Kreis Goldberg, Peterswaldau im Kreis Reichenbach, Rohnstock im Kreis Bolkenhain-Jauer, Rudelsdorf im Kreis Graß Wartenberg, Nieder Schönbrunn im Kreis Lauban/Nieder­schlesien, Schreibersdorf im Kreis Lauban, Wederau-Falkenberg im Kreis Jauer, Wiegschütz im Kreis Cosel.

 

Die Kneipp-Familie

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© 2009, DIN A 4, 600 Seiten, 89 Farbbilder, 56 schwarz-weiß Bilder, 48 farbige Wappen, 73 Dokumente, Preis 34.50 €, ISBN: 978-3-7980-0582-2.

 

 

Antonie Mayer

 

Die Kneipp-Familie

 

In jahrzehntelanger, mühevoller Kleinarbeit hat Antonie Mayer, deren Urgroßmutter eine Schwester von Sebastian Kneipps Vater war, diese Dokumentation über Leben und Wirken von Pfarrer Kneipp und die gesamte Kneipp-Familie zusammengetragen.

Fotos aus dem Leben Sebastian Kneipps, aus dem Familienkreis und den Herkunftsorten mit deren Wappen, bereichern die Darstellung, wie auch die vielen Abbildungen der Original­dokumente.

 

Auch dem größten Gönner Sebastian Kneipps, Theologie­professor Matthias Merkle, ist ein Kapitel gewidmet.

 

So entstand nicht nur eine Familienchronik, sondern zugleich durch die transkribierten Briefprotokolle aus mehreren Jahrhunderten ein Geschichtsbild ländlich-bürgerlichen Lebens, das anschaulich über alle Bereiche des täglichen Lebens Auskunft gibt: Übergabe und Heirat, Verkauf, Tausch oder Vererbung von Landbesitz, Testamente und Schuldprotokolle.

 

Aus dem Inhalt: Kurzbiographie und Ahnentafel Sebastian Kneipps bis zur 6., vereinzelt bis zur 10. Generation, die Ahnenfamilien mit ausführlichen Angaben auch der Geschwister und deren Nachkommen, erschlossen durch ein Namenregister und ergänzt durch Abbildungen. Die Herkunfts-, Wohn- und Sterbeorte der Ahnenfamilien werden durch charakteristische Foto­grafien und teilweise Aquarelle der Autorin gezeigt, dazu die Ortswappen. Es folgen Brief­­protokolle zu den Ahnenfamilien mit einem Wort- und Abkürzungsverzeichnis, ergänzt durch eine Auflistung der alten Maße, Münzen und Gewichte.

 

Erinnerungen der Autorin an Vetter Sebastian Kneipp und ihre Familie runden mit Fotos und Dokumenten die Darstellung ab.

 

Es folgt eine Kurzbiographie von Matthias Merkle, seine  Ahnentafel und eine Ahnen­familien-Aufstellung mit Abbildungen.

 

Ritter, Domherren und Obristen

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Familienchronik der Edlen Herren und Freiherrn von Plotho

© 2007, DIN A4, gebunden, 320 Seiten, etwa 400 farbige und schwarz-weiße Bilder sowie

Dokumentenabbildungen, farbiger Schutzumschlag.

 

Von Erich-Christoph Freiherr von Plotho

 

Die Familienchronik der Edlen Herren und Freiherren von Plotho, eines sehr alten wendisch dynastischen Adelsgeschlechts mit dem Stammsitz auf der Burg Plote bei Altenplathow im Elb-Havelland reicht weit zurück. Bereits Otto der Große erwähnt in der Schenkungsurkunde an den Bischof von Havelberg vom 9. Mai 946 Ort und Burg der Edlen von Plotho. Die Edlen von Plote waren Herren der Länder und Schlösser Kyritz, Wusterhausen und Genthin, des Landes Schollene, des Burgwartes Plote (Altenplathow), der Gaue Lietzici, Zemzizi, Drenzile, sowie der Herrschaft Parey im 11. und 12. Jahrhundert. Auf dem Wappenschild führt dieses Geschlecht die rote Lilie auf weißem Feld. 25 Generationen sind seit dem 12. Jahrhundert bis heute in vielen Linien nachweisbar. Im Mittelalter standen die Herren von Plotho als Ministeriale und Domherren im Dienst des Erzstifts Magdeburg. Wegen seiner Verdienste um das Haus Österreich „wider den Erzfeind“ wurde Wolfgang Edler von Plotho von Kaiser Ferdinand III. für sich und seine Nachkommen am 13. September 1643 in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Sie waren im Laufe der Jahrhunderte auch Ritter des Malteser-und Johanniter-Ordens, Obristen, Generäle, Minister und Diplomaten in preußischen und ausländischen Diensten, in der Neuzeit Führungskräfte in der Wirtschaft und Kaufleute. Besonders ist die, in der Chronik ausführlich dargestellte flandrische Linie der Herren von Plotho zu Engelmünster hervorzuheben. Weitere Stammeslinien sind die Häuser „Grabow“, „Räckendorf“, „Codlewe“, „Zerben“, sowie die Linien „Grabow-Parey-Rußland“ und „Grabowe-Lüttgenziatz-Ringfurt“. Diese Linien bestehen bis in die Gegenwart fort.

 

Die Chronik gibt einen hervorragenden Einblick in die geschichtliche Entwicklung eines norddeutschen Adelsgeschlechts vom Mittelalter bis zur Gegenwart, das sich unter der Devise „Reinheit und Wahrhaftigkeit“ (Wappen-Lilie) in den vergangenen zehn Jahrhunderten in seiner Lebens- und Amtsführung bewährte. Es ist daher kein Zufall, unter den Persönlichkeiten dieses Geschlechts sieben Träger des Ordens „Pour le Mérite“ zu finden. Ein Verzeichnis der Plotho-Ritter des Johanniter-Ordens, sowie eine Auflistung der Frauen der Plothos und ein ausführlicher Index runden die Chronik ab.

 

Es handelt sich um eine reich bebilderte Familienchronik, in der die allgemeinpolitische Geschichte Zentral­eu­ropas und die Geschichte der weit verzweigten Familie von Plotho auf sehr anschauliche Weise miteinander verknüpft werden.

 

Ein Wiedersehen mit Raszowice

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DIN A5, 152 Seiten, 64 Farb- und Schwarz-Weiß-Bilder, 10 Abbildungen von Karten und Dokumenten, farbiger Schutzumschlag.

Von Alexandra v. Mitschke-Collande.

Beim Lesen dieses Buches drängt sich das Dichterwort in den Sinn “Es hat noch nie gewonnen, wer nicht etwas gewagt. Und ist auch viel zerronnen, was ändert´s wenn du klagst?” Denn für Frau v. Mitschke-Collande verw. v. Lucke ist im Leben viel zerronnen und so musste sie viel wagen. 1945 Vertreibung der Familie ihres Mannes aus Schlesien (Enteignung der Güter Labschütz und Laschewitz), 1947, nach Rückehr aus Kriegsgefangenschaft, Übernahme eines Bauernhofes bei Regensburg; sie absolvierte ein Pädagogigstudium, dem Lehramtprüfung und Anstellung als Lehrerin folgte; später als Witwe Landrückkauf und Neuansiedlung in Schlesien. Ohne Pathos geschrieben und mit vielen farbigen Fotos dokumentiert zeichnet die Schrift ein Bild über einen arbeitsreichen Neuanfang im heutigen Polen. Bei manchen Lesern wird die Lektüre schmerzliche Erinnerungen wecken, andere anregen und ermutigen. Allen gemeinsam wird die Achtung für eine Frau bleiben, die unbeirrbar und mit starkem Willen ihr Lebensschicksal meisterte.

Im Gottesländchen Kurland

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Adeliges Landleben im Baltikum nach Korrespondenzen und Aufzeichnungen aus den Jahren 1804 - 1863
© 2002, DIN A5, 216 Seiten, zahlreiche Abbildungen, farbiger Schutzumschlag.


Von Baron Leon v. Manteuffel gen. Szoege und
Alexandra Baronin Manteuffel-Szoege
geb. Baronesse v. Hahn

Herausgegeben von
Adina Freifrau v. Bernewitz, geb. Baronesse v. Manteuffel

Bearbeitet und mit einem neuen Vorwort versehen von Baron Gotthard v. Manteuffel gen. Szoege

Es ist einem gnädigen Schicksal zu danken, daß sich ein reicher Bestand an Briefen und Niederschriften verschiedenster Art eines Adelsclans aus dem Kurland (= heute der Südwesten der Republik Lettland) aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhalten hat und von der kundigen Hand Baron Leon Manteuffel-Szoeges während des 2. Weltkriegs in vorliegende gefällige Form gebracht wurde: Einerseits hatte dieser die geschilderte versunkene Welt noch selbst, oder zumindest aus Erzählungen erster Hand erlebt, andererseits verfügte er als bis heute populärer Jagdschriftsteller über eine gewandte Feder. So blicken wir "durchs Schlüsselloch", wie sich im "Gottesländchen" die ewigen Themen von Freud' und Leid, Liebe und Tod, von Aufbruch und Abschied darstellten, feiern Taufen und Beisetzungen, Feste und Jagden mit und lernen allerlei lokale Bräuche kennen. Wir begegnen einer Vielzahl scharf umrissenen Persönlichkeiten: Reizenden, hochgebildeten Damen und temperamentvollen, pflichtbewußten Herren - vorab aus den Familien Ascheberg, Kettler, Kleist, Rahden, Ropp und Manteuffel, aber ebenso auch aus deren weitgespannten Freundeskreisen, sowie natürlich Letten, Russen und Zigeunern, bleiben aber nicht nur vor Ort, sondern reisen auch mit ins benachbarte Estland, an den glanzvollen Hof von St. Petersburg, in die Schweiz oder in das fröhliche Studentenleben an den Universitäten Heidelberg und Jena.

Detailfreude, Charme und Humor seiner Schilderungen präsentieren dieses Buch als reizendes Geschenk; der fachkundig aufbereitete, reich kommentierte und mit noch unbekanntem Bildmaterial illustrierte Inhalt aber macht es zudem auch noch zu einer wertvollen gesellschaftsgeschichtlichen Quelle.

Die pommersche Lehrerfamilie Dittmer

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Stammfolge und Quellenedition

Von Ingeborg  Kolb † und Peter Bahl

Über zweihundert Jahre wirkten Angehörige der pommerschen Familie Dittmer, einer ehemaligen Bauernfamilie, im Lehrer- und Küsterberuf.

Ihre hier erstmals publizierte weitverzweigte Stammfolge reicht vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Gegenwart. Die in einem umfangreichen Quellenanhang abgedruckten Dokumente und Briefe aus dem Alltag der Bauern, Küster und Lehrer gewähren einen tiefen Einblick in privates und berufliches Leben. Der Bildteil enthält 22 historische Fotografien. Register der Orte und Familiennamen sowie der Vornamen der Namensträger Dittmer erschließen das Werk.

© 2004, Format 16,5 cm x 24 cm, gebunden, 120 Seiten, eine Wappenabbildung, 22 Bilder, farbiger Umschlag, Preis: 13,90 , ISBN 3-7980-0263-0

Inhaltssverzeichnis

I. Einführung. Von Peter Bahl

II. Erinnerung an Ingeborg Kolb (1898–1972). Von Peter P. Rohrlach

III. Stammfolge Dittmer. Bearbeitet von Ingeborg Kolb † und Peter Bahl

IV. Edition ausgewählter biographischer Quellen. Bearbeitet von Peter Bahl

a. Ausbildung und Einkünfte als Lehrer

1. Übersicht über die Einkünfte des Küsters Emanuel Jacob Dettmer (IV c) in Behlkow (Kr. Greifenberg/Pommern), 1776

2. Gesuche des Küsters Martin Jacob Dittmer (1767–1848) (V c) in Behlkow (Kr. Greifenberg/Pommern) an den König von Preußen um Beistand zur Erlangung des ihm von seinem Schulpatron vorenthaltenen Speisekorns, 1788, 1789

3 Gesuche des Küsters Martin Jacob Dittmer (1767–1848) (V c) in Behlkow (Kr. Greifenberg/Pommern) an den König von Preußen um Unterstützung bei der Anlage einer Seidenraupenzucht und um Überlassung eines Kirchenackers, 1790, 1793

4. Ergebnis der Aufnahmeprüfung des Ferdinand Dittmer (1841–1903) (VII a) am Lehrerseminar Cammin, 28.–30. 8. 1860, 1860

5. Drei Generationen Lehrer Dittmer in Behlkow (Kr. Greifenberg/ Pommern) 1724–1840. Abschrift eines von Martin Jacob Dittmer (1767–1848) (V c) angelegten Lehrerverzeichnisses der Schule Behlkow nebst Begleitbrief des Lehrers Mecker in Behlkow an Dittmers Enkel, den Küster und Lehrer Ferdinand Dittmer (1841–1903) (VII a) in Zemlin (Kr. Cammin) 1895

 b. Privatvermögen und Familienleben

1. Bedingungen des Küsters Jacob Dettmer (1695–1771) (III a) für die Übernahme des Hofes des Jochim Kasten in Behlkow durch seinen Sohn Johann Christian (geb. 1725) (IV b), 1745

2. Gesuch des Küsters Jacob Dettmer (1695–1771) (III a) in Behlkow um Unterstützung beim Wiederaufbau des Kastenschen Hofes in Behlkow, 1745

3. Nachlaßinventar des Schwiegervaters des Büdners Johann Dittmer (1781–1859) (Vf), Schäfer Johann Gottfried Voigt auf Suckowshof († 1810), 1810

4. Vertrag über den Verkauf des Büdnergrundstücks der Eheleute Johann Dittmer (1781–1859) (V f) und Herata Dittmer geb. Voigt (1788–1866) in Behlkow an ihren Sohn Johann Carl Dittmer (1822–1901) (VI h), 1859

5. Brief des Lehrers Johann Dittmer (1815–1888) (VI b) in Gebersdorf (Kr. Greifenhagen/Pommern) an eine seiner Schwestern, 1874

6. Briefe des Küsters und Lehrers Ferdinand Dittmer (1841–1903) (VII a) in Zemlin (Kr. Cammin) bzw. Gülzow/Pommern an seinen Sohn Otto Dittmer, Lehrer in Berlin (1868–1936) (VIII a), 1902–1903

7. Briefe des Küsters und Lehrers Ferdinand Dittmer (1841–1903) (VII a) in Zemlin (Kr. Cammin) bzw. Gülzow/Pommern an seine künftige Schwiegertochter Franziska (geb. 1880), Braut des Eisenbahnbeamten Paul Dittmer (1877–1929) (VIII c), 1903

8. Brief des Polizeiwachtmeisters i. R. Johannes Dittmer (1853–1930) (VI b 5) an seine Großnichte Ingeborg Dittmer (VIII a 1) (Auszug), 1925

V. Bildteil

Anhang

A. Quellen- und Literaturverzeichnis, B. Verzeichnis der Abbildungen, C. Register der Orte, D. Register der Vornamen der Namensträger Dittmer, E. Register der Familiennamen

750 Jahre HEYDEBRECKs

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Die Familie v. Heydebreck vom Mittelalter bis heute 1254-2004

© 2004, Format DIN A4, 448 Seiten, ISBN:3-7980-0542-7, farbiger Schutzumschlag, zahlreiche Bilder, umfangreiches Literatur- und Personenverzeichnis.

„Manch bedeutende Männer und außergewöhnliche Frauen, die vielfach im Hintergrund wirkten, hat die Familie hervorgebracht. Sie nahmen aktiv am Aufbau und an der Verteidigung des pommerschen Vaterlandes, später Preußens und Deutschlands und ab 1945 der neuen Heimat in der Bundesrepublik teil und gestalteten so auch Geschichte mit.

Tiefe Einblicke in eine traditionsreiche Familie mit ihren vielfältigen Beziehungen zum gesamten Adel über Jahrhunderte..."

Eine Königsberger Familie, Geschichte der Arnoldts und Hilberts

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DIN A5, 344 Seiten, 50 Farb- und Schwarz-Weiß-Bilder, farbiger Schutzumschlag.

Von Anabela Arnoldt Cudell, Anna Arnoldt geb. Hilbert, Christian David Hilbert

Selten kann ein Familienforscher auf solch umfangreichen Fundus an Aufzeichnungen und Bildern- in denen sich auch genaue umfangreiche genealogische Daten und aufschlußreiche zeitgemäße Haushaltsrechnungen finden - über einen so großen Zeitraum hin zurückgreifen, wie die Herausgeberinnen des vorliegenden Werkes. Während die Urenkelin die arbeitsreichen Biographien der Nachfahren fortführt, ist der Leser in der Großfamilie heimisch geworden. Mit ihr genießt er das beschauliche Leben des Großbürgertums in der Stadt, erholt sich in ihrem Kreis an Wochenenden und in den Ferien in der reizvollen Umgebung Königsbergs, wobei Kutsche oder Leiterwagen als Beförderungsmittel dienen. Er ist dabei, wenn sich die Verwandtschaft bei regelmäßigen gegenseitigen Besuchen zu gemeinsamen ausgedehnten Essen trifft, wenn Angehörige von Sorgen und Schmerz heimgesucht werden, oder die von Hauspoesie und Haustheater umrahmten Familienfeste gefeiert werden.
Legt der Leser das Buch aus der Hand, so wird ihm der große Verlust, der durch die Abtrennung Ostpreußens von Deutschland entstanden ist, bewußter geworden sein.

Frau Silke Osman schreibt im Oßtpreußenblatt vom 19. Mai 2001

"Als eine Fügung des Glücks kann man es tatsächlich ansehen, dass Anne Arnoldt Cudell, geboren 1922 im ostpreußischen Hohenstein, die Lebenserinnerungen ihrer Vorfahren hat retten können. Eine weitere glückliche Fügung ist es, dass sie ihre Tochter Anabela Arnoldt Cudell, 1956 in Portugal geboren, für ihre Heimat Ostpreußen und die Geschichte der Familien Arnoldt und Hilbert hat begeistern können. Entstanden ist eine lesenswerte Chronik, die lebensnah die Hochs und Tiefs einer bürgerlichen Familie durch die Jahrhunderte beleuchtet: Eine Königsberger Familie. Geschichten der Arnoldts und Hilberts.... Die Chronik besteht aus zwei Büchern, der Familiengeschichte des Christian David Hilbert (1756-1813) aus der Zeit von 1711 bis 1812 und den Erinnerungen seiner Urenkelin Anna Arnoldt (1854-1943), geborene Hilbert, aus der Zeit von 1811 bis 1884. Erzählt wird von Kriegen und dem schweren Alltag vergangener Jahrhunderte, aber auch von großen Freuden, von Familienfeiern und Ferien an der Ostsee. Beleuchtet wird hier nicht nur die Geschichte zweier weitverzweigter Familien, entstanden ist auch ein Stück lebendiger Geschichte aus der Sicht zweier Menschen wie du und ich, ein Stück aus der reichen Geschichte Ostpreußens und seiner Menschen, voller Leben und Weisheit."

Die Weitz und ihre Vorfahren. Eine Alt-Frankfurter Genealogie über 800 Jahre

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DIN A5, gebunden, 160 Seiten, 37 Bilder, Goldprägung.

Von Bernd A. Rauch

Die Weitz, seit 1456 kontinuierlich als Frankfurter Bürger nachweisbar, reflektieren die historische und wirtschaftliche Entwicklung der alten Reichs- und Messestadt am Main. Als Kaufleute und Besitzer bedeutender Gasthaltereien rücken sie durch ihre Stellung im Messehandel in das Patriziat auf und nehmen höchste Ämter wahr. Die Weitz stellen Ratsherren, Bürgermeister, sogar einen Reichsschultheißen. Über ihre mütterlichen Vorfahren reichen einerseits die Wurzeln direkt in das Frankfurt des 12. Jahrhunderts, die staufische Reichsministerialität und den ottonischen Schwertadel, andererseits aber auch in das blühende Augsburg der Fuggerzeit.

Familienbande

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DIN A5, 280 Seiten, 41 Bilder, zahlreiche Nachweise, fester blauer Einband mit Goldprägung.

Von Dietrich Eberhard Oldenburg

Über zweihundert Jahre ist der Bogen der Familiengeschichte gespannt, den Dietrich Eberhard Oldenburg in seinem Buch „Familienbande“ in etwas anderer Art als allgemein üblich aufgezeichnet hat. Unpathetisch, leicht, locker und ungeschönt läßt er seinen Erinnerungen freien Lauf. Eine geschickte Mischung von Forschung, eigenem Erleben und mündlicher Überlieferung durch Vorfahren und Verwandte. Dabei hält der Autor auch nicht mit dem zurück, worüber man sich im engsten Familienkreis nur flüsternd hinter vorgehaltener Hand unterhielt.
Alles in allem eine äußerst unterhaltsame Lektüre über das wechselvolle Auf und Ab des Alltaglebens einer Großfamilie unter dem Einfluß der jeweiligen beruflichen, politischen und zeitgeistigen Aspekten. Erläuternde Anmerkungen komplettieren die Abhandlung und der genealogisch interessierte Leser wird sich zusätzlich über die als Anhang beigegebene Ahnenreihe Oldenburg über fünf Generationen freuen.