Romane
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Die letzte Nacht muß man wachen. Schicksalstage in Ostpreußen

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© 1997, DIN A5, gebunden, 476 Seiten, 3 Karten.

Von Werner Möllenkamp

Einige Stimmen...

"... Der Autor klagt nicht an, er beschönigt nicht. Er schildert nur, ohne große Worte, aber dafür um so ergreifender den Kampf und Untergang seines Regiments, aber nicht nur das, sondern darüber hinaus die Zerstörung all dessen, was man bis dahin unter dem Begriff des „deutschen Soldaten“ verstanden hat. Es wird kein Heldenlied angestimmt und keine Diffamierung propagiert. Vielmehr lösen sich in diesem Text, wie in einem Säurebad, alle schablonenhaften Begriffe und 08/15-Klischees auf. Übrig bleibt die erschütternde Trauer um eine verlorene Heimat und mit ihr um Zehntausende von Gräbern, die niemand mehr kennt. Ein zutiefst humanes Epos, das mehr ergreift als so manches Mahnmal aus Beton und Stahl".
Dr. phil. Johann Christoph Freiherr von Allmayer-Beck

.... Dieser ergreifende Roman von Werner Möllenkamp steht würdig neben Erich Maria Remarques Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“.
Heinz Boritzki Schriftleiter der Osteroder Zeitung

In einer Zeit, da Soldaten als Mörder verunglimpft werden, ist dieses Buch wichtiger denn je. Der Autor versteht es, die Empfindungen seiner Hauptperson wirklichkeitsnah zu schildern und die Gewissensnöte aufzuzeigen, die in schwierigen Situationen von verantwortungsbewußten Menschen zu tragen sind. Ein Buch über den Krieg - ein Buch gegen den Krieg.
Das Ostpreußenblatt

Gerechte und Ungerechte, Historische Erzählung, Europa 1936-1946

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© 2002, Format 21 cm x 13 cm, 656 Seiten, 17 Bilder und Karten, farbiger Schutzumschlag.

Von Werner Möllenkamp


Möllenkamps Geschichte von den „Gerechten und Ungerechten“ umfasst die europäische Epoche von 1936 bis 1946, beginnend mit den Olympischen Spielen in Berlin bis hin zu den Bombenteppichen auf das Reich und dem schrecklichen Schicksal der Soldaten, der Bürger und der Vertriebenen aller Nationen. Max Trojahn aus Osterode in Ostpreußen hat in Danzig Energiewirtschaft und Kraftwerkstechnik studiert, die AEG Berlin schickt ihn nach Afrika, um Projekte für den Bau von Wasserkraftwerken zu suchen und ihre Machbarkeit zu beurteilen. Da er noch vor 33 seinen Wehrdienst in der Reichswehr bis zum Leutnant der Reserve geleistet hat, beordert ihn das Auswärtige Amt nach Marokko, um die Luftbrücke für Francos Divisionen nach Spanien zu beschreiben und Technik und Logistik kritisch zu bewerten. Trojahn ahnt nicht, dass er mit seinem Flug nach Tétouan die Bühne des „theatrum belli“ betritt, die Schauplätze, die alsbald den Zweiten Weltkrieg ausmachen werden. Ein ganzes Jahrzehnt durchwandert er eine apokalyptische Landschaft, er sieht die Verlierer verlieren und die Sieger sieht er gewinnen. Und er erkennt, dass das neue Bild vom Kriege den alten Bildern nahe kommt. Und so ist wieder die Zeit gekommen für die Gerechten und die Ungerechten, für die Schuldigen und die Unschuldigen und für die politischen Zuteiler, die die Geschichte gestalten.

Die Flucht

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Format 21 cm x 13 cm, ca. 360 Seiten, farbiger Schutzumschlag. ISBN: 3-7980-0576-1.

Historische Erzählung von Vertreibung und wiedergeschenkter Zeit

Von Werner Möllenkamp

Ostpreußen im Januar 1945.

Nach monatelangen Durchhalteparolen, bis es fast ganz zu spät ist, endlich der Befehl zur Räumung. Überstürzter Aufbruch. Alles bleibt zurück. Hab und Gut. Die Hoffnung auf ein normales Leben. Eigentlich sollten jetzt die guten Jahre kommen im Leben der jungen Lehrerin Elisabeth. Heirat. Familiengründung.

Die Hoffnungen werden schnell bescheidener, während sie und Onkel Paul auf dem beschwerlichen Weg nach Westen sind. Das eigene Überleben. Das Kind heil hier durch retten, das sie in sich trägt. Den Verlobten wiedersehen, der noch im Osten kämpft. Eine ganze Welt versinkt hinter ihnen, und sie wissen es. Den ganzen langen Weg mit all seinen Zwischenaufenthalten und Gefahren hindurch wissen sie es, und jeder reagiert auf seine Weise darauf. Sie habe den Fuß doch schon in der Tür, meint der Onkel, der die Heimat eigentlich gar nicht verlassen wollte, und da hat er Recht. Tatkräftig und mit dem Blick nach vorn, auf das Erreichbare gerichtet, schart Elisabeth im Lauf der Flucht eine bunt zusammengewürfelte Truppe um sich und nimmt dann auch am Ort ihrer vorläufigen Bleibe den Neuanfang aus dem Nichts heraus ohne zu zögern in die Hände.

Genau 60 Jahre ist all das jetzt her. Aber der Leser spürt, dass die Erinnerungen nach wie vor lebendig sind, die guten wie die schlimmen, all die Erinnerungen und Tagebuchnotizen, die Eingang in diese Erzählung gefunden haben. Das ist das Besondere an diesem Buch.