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Gut Hoppenhof, ein kleines baltisches Vermächtnis

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Endlich wieder lieferbar!!!
VIII und 68 Seiten, 27 farbige Bildtafeln, genealogische Übersicht auf einer Karte, gebunden


Von Barbara Pauli geb. Freiin v. Tiesenhausen

Dieses Büchlein kann mit seinen zauberhaft Aquarellzeichnungen das Leben auf baltischen und ostdeutschen Gütern zeigen.

Alle Großeltern, die ihren Enkeln, alle Eltern, die ihren Kindern ein lebendiges Bild dieses reizvollen und doch schlichten Lebens zeigen wollen, können dies auf eindrucksvolle Weise mit diesem Büchlein bewirken.

Sieben goldene Rubel waren der Anfang von Gut Hoppenhof, Kreis Walk im damaligen Livland, der heutigen Republik Lettland, auf dem die Verfasserin die glücklichsten Jahre ihrer Kindheit verbrachte. Dieses Gut aber könnte auch in Ostpreußen, Westpreußen, Pommern oder Schlesien gelegen haben.

Den Enkeln ein unvergeßliches Stück Vergangenheit zu erhalten, und auch all denen, die sich ein Bild vom früheren Leben auf ostdeutschen Gütern machen möchten, sei dieses Büchlein gewidmet.

Geschichte der Baltischen Ritterschaften

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DIN A5, XVI und 128 Seiten, dazu 20 Seiten Bilder


Von Walter Freiherr v. Ungern-Sternberg

Die baltischen Ritterschaften heben sich aus der Geschichte des Deutschen Adels, dessen Teil sie ja sind, als eine ganz einzigartige Erscheinung ab. Die Schaffung besonderer Adelsmatrikeln waren betonter Schutz gegen Eindringen wesensfremder Elemente und zugleich der feste Halt nach innen und außen. So bietet diese Arbeit allen Deutschen einen dankenswerten Bericht von der Leistung wahrhaft ritterlichen Wesens im Osten zum Schutz des Abendlandes.

Der besondere Wert und der eigentümliche Reiz des Buches liegt in der Tatsache, daß es von einem baltischen Edelmann der Generation geschrieben ist, welche die ritterschaftliche Landesverwaltung der baltischen Provinzen noch in Funktion erlebt hat und deswegen aus eigener Anschauung, Erinnerung und Erfahrung schöpfen kann.

Der Verfasser schreibt aus der ungebrochenen Tradition seiner Standschaften, an denen er mit ganzer Liebe hängt, und deren Wirken im Laufe ihrer siebenhundertjährigen Geschichte er ein Denkmal setzten will. So gewinnt das Buch den Charakter eines Erinnerungsbuches, eines Vermächtnisses an die Nachwelt.

Die Darstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung der Ritterschaften von ihren Anfängen als Vasallenkorporationen in den Territorien des mittelalterlichen Altlivland bis zum Höhepunkt ihres Wirkens als Trägerinnen der Provinzial-Selbstverwaltung (“Landesstaat”) während der Zugehörigkeit zum Russischen Kaiserreich und bis zu ihrer Auflösung durch die neuentstandenen Republiken der Letten und Esten in den Umbruchsjahren 1919/20.

Die Estländische Ritterschaft, ihre Ritterschaftshauptmänner und Landräte

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DIN A 5, 168 Seiten Text, Landkarten, 166 Bildseiten mit 210 Porträts und Ansichten, Kunstdruckpapier, blauer Ganzleinen-Einband mit Goldprägung.

Geschichtlicher Teil von Wilhelm Baron von Wrangell
Bildteil von Georg von Krusenstjern

Ein sehr bemerkenswertes Buch, in dem spannend, lebendig und zugleich unpathetisch die Geschichte der Estländischen Ritterschaft und Estlands dargestellt ist. Es ist „dem Andenken unserer Vorfahren gewidmet“, aber nicht nur ein Nekrolog, sondern ein Buch, das die Leser mit unvergänglichen Werten konfrontiert und dadurch in die Zukunft weist.


INHALTSVERZEICHNIS

Textteil: Zum Geleit; Vorwort; Die dänische Zeit (1219-1346); Die Ordenszeit (1346-1561); Die schwedische Zeit (1561-1710); Die russische Zeit (1710-1918); Die Rechtsentwicklung; Die Bauerngesetzgebung: erste Phase 1795-1839, zweite Phase 1840-1856; Der Einruch des Nationalismus; Die Russifizierung; Die Entwicklung der sozialen Struktur der Ritterschaft; Die letzten Jahrzehnte der Estländischen Ritterschaft; Das Ende der Estländischen Ritterschaft; Nachwort; Quellenhinweise; Benutzte Literatur:

Bildteil: Einführung zum Bildteil; Das Ritterhaus; Die Ritterschaftshauptmänner; Die Landräte; Die weiteren Glieder des letzten ritterschaftlichen Ausschusses im Jahre 1918: Die Kreisdeputierten, Die Ritterschaftssekretäre und Archivare; Die Vorsitzenden der Nachfolgeverbände:

Verzeichnisse: Chronologisches Verzeichnis der Ritterschaftshauptmänner; Chronologisches Verzeichnis der Landräte; Verzeichnis aller Namen.

Verband der Baltischen Ritterschaften 1949-1999

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Format 17 cm x 24 cm, 544 Seiten, 150 Abbildungen, farbige Schutzumschlag, farbige Karte auf Vor- und Nachsatz.

Festschrift herausgegeben vom Verband der Baltischen Ritterschaften.

50 Jahre Verband der Baltischen Ritterschaften werden in dieser Jubiläumsausgabe dokumentiert. Eine Fülle von Informationen über und um den Verband sowie über 150 Abbildungen geben dem Leser fundierte Daten zur Hand. Das den Gründern des Verbandes gewidmete Werk, das von nachfolgenden Generationen auch als Nachschlagewerk genutzt werden kann, ist durch ein Register der fast tausend darin erwähnten Personen erschlossen.

Ritter des kaiserlich-russischen St.-Georg-Ordens und des Georg-Säbels

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Vergriffen!!

DIN A 5, gebund., 134 Seiten, 37 Bilder.

Von Nicolai Baron v. Budberg

Balten-Deutsche, Rußland-Deutsche und Finnland-Schweden - Offiziere der kaiserlich-russischen Garden im Weltkrieg 1914-1917

Inhaltsverzeichnis: Zum Geleit - Vorwort - Zur Einführung - I. Teil: Verzeichnis der Dekorierten - II. Teil: Angaben zur Person der Ordensträger mit kriegsgeschichtlichen Beiträgen - Nachwort - Bildteil - Alphabetisches Namenverzeichnis
Die vor mehr als 50 Jahren erschienene Veröffentlichung von Georg Baron Wrangell „Baltische Offiziere im Feldzug 1812“ gab uns den ersten Anstoß, etwas Ähnliches auch für die in unser Jahrhundert fallende Zeit fertigzustellen.
Nun hat sich seit 1912, dem Jahr dieser Veröffentlichung, fast alles grundsätzlich geändert, was die Möglichkeiten des Sammelns und Zusammenstellens der betreffenden Daten angeht.
Heute sind es wohl nur noch die drei Gardekorps, die angesprochen werden können, weil sie in der Emigration, hauptsächlich in Paris und den USA, noch Traditionsverbände aufrecht erhalten; aber auch hier nur eine kleine Gruppe, die wegen ihrer hohen militärischen Auszeichnungen - dem St. Georgsorden und dem Georgssäbel oder dem sogenannten „Goldenen Säbel“ - nicht der Vergessenheit anheimgefallen ist.

Nichtsdestoweniger dürfte die Aufstellung aber doch zeigen, daß sowohl die Deutschbalten als auch die zahlreichen Rußlanddeutschen und die Finnlandschweden sich auch im Kriege 1914-1917 ebenso wie zur napoleonischen Zeit, sich dessen voll bewußt waren, daß sie Staatsangehörige des russischen Kaiserreichs waren und durchgängig bis zum bitteren Ende treu zu ihrem Eid gestanden haben. Das bezeugen nicht zuletzt die vielen von uns angeführten Dekorierten.
Wenn heute der Wille zum Frieden und zur Freiheit als erstes Gebot gelten muß, so sollte das für uns kein Grund sein, nicht auf unsere Väter, Brüder und Angehörige aus der Zeit des Ersten Weltkrieges mit Stolz zurückzusehen!

Im Westerwald, Historische Reise durch eine Landschaft

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Vergriffen!!

DIN A5, in farbigem Schutzumschlag, 264 Seiten.
76 Handzeichnungen und 11 farbige Bildtafeln.


Von Dr. Franz Prinz zu Sayn-Wittgenstein

Der hervorragende Kenner der Kunstgeschichte führt uns Kirchen und Schlösser, mittelalterlich geprägte Altstädte und blühende Landschaften vor Augen. Er führt uns in diesem einfühlsamen Buche zuerst an der Ostgrenze der Landschaft, der Lahn, von Marburg bis zum Ehrenbreitstein und dann den Mittelrhein abwärts und kreuz und quer durch den Westerwald. Dann plaudert er herzerfrischend über Geschichte und Geschichten, wie sie in keinem Historikerwerk stehen. Historie wird lebendig. Füllig wird die Darstellung, wenn er aus der eigenen Familiengeschichte schöpft und dabei politische und kulturgeschichtliche Zusammenhänge erhellt.
Jeder Freund des Westerwalds wird mit diesem Buch in der Hand Jahre brauchen, bis er die hier vorgezeichneten Pfade betreten hat und dann geistig und seelisch bereichert dem Autor ein herzliches Danke zurufen wird.
Folgende Kapitel werden behandelt: Einführung, an der Lahn, Braunfels, Altenberg, Eine Residenz: Weilburg, Runkel, Dietkirchen, Auftakt Limburg, Oranienstein, Diez, Balduinstein, Schaumburg, Peter Melander, Arnstein, Die Hanselmänner, Langenau, Nassau, Friedrich Karl Freiherr vom und zum Stein, Dausenau, Bad Ems, Der Limes, Lahnstein, Hadamar, von Hadamar nach Molsberg, Westerburg, Gemünden, Montabaur, Dernbach, Wirzenborn, das Kannenbäckerland, Grenzau, Greifenstein, Herborn, Dillenburg, Wilhelm von Nassau-Oranien, Haiger, von Herborn nach Hachenburg, Friedewald, Daaden, Hachenburg, Der Graf von Hachenburg, Marienstatt, Altenkirchen - Montabaur, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, das Tal der Wied, Neuwied, der Ehrenbreitstein, Vallendar, Engers, Rommersdorf, Bendorf, durch das Sayntal, Sayn, Eine Rittergesellschaft, von Neuwied rheinabwärts, Unkel, Siegen, Freusburg, Freudenberg, Crottorf, Nach Blankenberg, Bilderverzeichnis.

Begegnungen - diesseits Oder und Neiße (Vergriffen!)

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Vergriffen!! Bitte schauen Sie auch in unser Antiquariat - dort finden Sie von Zeit zu Zeit sehr gut erhaltene gebrauchte Exemplare dieses Buches.

Format 14,8 cm x 22,5 cm, 216 Seiten, 29 Bilder, farbiger Schutzumschlag.
Von Christian-Henrich Fürst zu Stolberg-Wernigerode

Immer wieder fragen unsere Kinder und Enkel, die vom Kindergarten bis heute nur „mea culpa“ gehört haben: „Wie konntet ihr nur so lange für diesen Hitler kämpfen?“ Wir alten Soldaten haben zu wenig erzählt, dem Zeitgeist die Wahrheit nicht entgegen gehalten. So wie ich ihn als fröhlichen und nachdenklichen Kameraden in Erinnerung habe, so gibt Fürst Stolberg sich selbst zu erkennen, als den Menschen, der vor 50 Jahren wie heute die Leute mit denen er redet, ihre Häuser, die Landschaft, Blumen und Stimmungen empfindsam wahrnimmt und nicht nur von Kampf und Kummer erzählt, eben von Begegnungen und dazu seine Gedanken vermittelt. So läßt er mitfühlen, miterleben. Der Leser spürt: Stolberg ist ehrlich und er hinterfragt. Der nun 75-jährige fragt nach dem „Warum“, dem Sinn oder Unsinn des damaligen Verhaltens in der Spannung zwischen „Beenden, Heimkommen, Überleben wollen“ und der „Pflicht, der preußischen Haltung, dem Eingebunden sein in die bewährte Gemeinschaft, der Verantwortung für die Kameraden und für die vor den brutalen Rotarmisten flüchtenden Frauen und Kinder“. Er setzt seine Erlebnisse auch in Beziehung zur heutigen politischen Situation, die von Reeducation, mea-culpa, dem ich bezogenen Zeitgeist geprägt ist. Damit erinnert er an Werte, die damals unser Verhalten bestimmt haben und heute oft vergessen werden. Solche Betrachtungen und nicht zuletzt seine Zeichnungen machen deutlich, daß wir Soldaten - besonders im Osten - nicht das Kämpfen verherrlicht haben, sondern daß wir den toten Freund, den grausamen Krieg, das Leben im Bolschewismus deutlich sahen.
Fürst Stolberg hat viel erlebt und bedacht. Er trifft den richtigen Ton. Sein Buch zeigt in einer Zeit von „Reemtsma-Heer-Schauen“ und „Soldaten sind Mörder“ den deutschen Soldaten wie er wirklich war und die tragische deutsche Geschichte einer Generation von Zeitzeugen, die es bald nicht mehr gibt. Dieses „kleine“ Buch gehört in die Hände und Köpfe unserer Kinder und Enkel (Aus einer Rezension von Friedrich Müller-Rochholz).