Werke innerhalb der Reihe
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Walter von Keudell von Andreas Gautschi

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Andreas Gautschi

 

Walter v. Keudell

Das bewegte Leben des Reichsministers und Generalforstmeisters

durch vier deutsche Epochen

 

Walter v. Keudell-Hohenlübbichow (1884 - 1973) war Rittergutsbesitzer im östlichen Brandenburg, forstlicher Autodidakt und waldbaulicher Pionier, Verwaltungsjurist, Landrat, Mitglied des Reichstages für die Deutschnationale Volkspartei, Reichsminister des Innern und Generalforst-meister. Zeitlebens blieb der Ehrendoktor der Forstwissenschaften und der Theologie der Musik verbunden und war selbst ein guter Klavier- und Orgelspieler. Im Herzen Monarchist geblieben, bekannte sich der sehr religiöse Keudell zum gemässigten Konservatismus und wandte sich gegen die Verächtlichmachung der preussisch-deutschen Geschichte. Er bewunderte den Reichspräsidenten v. Hindenburg. Stets hegte er unerbittliche Feindschaft zum Kommunismus, zeigte aber eine gewisse Bewunderung gegenüber der Sowjetunion als staatlichem Gebilde und deren langem Atem im politischen Wirken. Als Gegner der Sozialdemokratie pflegte er dennoch zu einzelnen Genossen wie Paul Löbe, Carl Severing oder Walter Zechlin ein persönlich gutes Verhältnis. Er war ausgeprägter Föderalist und widersetzte sich zentralistischen Bestrebungen und der Beseitigung historisch gewachsener Grenzen. In Bayern und Württemberg genoss er deswegen hohe Beliebtheit. Walter von Keudell opponierte gegen den autokratischen Parteiführer Alfred Hugenberg, wofür er aus den Listen der Deutschnationalen Volkspartei gestrichen wurde. Das parlamentarische Weimarer System, insbesondere das Reichstagswahlrecht und die Konstruktion der rein von den Parteien abhängigen Reichsregierung sah er als unglücklich an. Keudell begrüsste in der ausweglosen Lage von 1932/33 die Berufung Hitlers zum Reichskanzler. Seine Haltung gegenüber der NSDAP, der er im Februar 1933 beitrat, blieb aber gespalten, auch wenn er zu einzelnen Vertretern des Regimes gute Beziehungen unterhielt. Als er im August 1933 preussischer Oberlandforstmeister wurde, galt sein Einsatz der Errichtung eines Reichsforstamtes und der Herbeiführung des Dauerwaldes. Infolge seiner Unbeliebtheit bei der Partei und der sich abzeichnenden Unvereinbarkeit seiner Zielsetzung mit der massiven Raubpolitik der Nationalsozialisten am Wald wurde er 1937 verabschiedet. Bis zum Frühjahr 1939 liess er sich allerdings noch von den aussenpolitischen Erfolgen Hitlers beeindrucken. Das Kriegsende bescherte ihm den Verlust seiner angestammten neumärkischen Heimat. Er fühlte sich beschämt durch die ungeheuren Verbrechen, welche im deutschen Namen geschehen waren. Aus verschiedenen Erwägungen heraus hielt er es sogar für seine Person für symbolisch angemessen, einige Monate hinter Stacheldraht einsitzen zu müssen. Das Menschliche stand ihm immer im Vordergrund. Die letzten fünfundzwanzig Jahre seines Lebens stellte Keudell seine Erfahrungen in den Dienst der CDU, wirkte als inoffizieller Berater von Adenauer, Kiesinger, Heuss und Lübke; besonders aber setzte er sich für seine geflüchteten und vertriebenen Landsleute ein und widmete sich den historischen Lehren aus der Vergangenheit. Walter v. Keudell, ein Zeitzeuge aus vier deutschen Epochen mit ungewöhnlich reichem Erfahrungsschatz – ein Mensch, der auch irrte und Schwäche zeigte, aber ein unermüdlicher Arbeiter und ein Patriot, der seinen Idealen stets treu blieb.

 

 

© 2017,  gebunden, farbiger Schutzumschlag, 1095 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, ausführliches Personenregister

ISBN 978-3-7980-0587-7

Preis 34,90 Euro 

Georg Dietloff von Arnim (1679-1753) von Sieghart Graf von Arnim

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© 2013, DIN A 5, gebunden, farbiger Schutzumschlag, 173 Seiten mit zahlreichen, meist farbigen, Abbildungen, ausführliches Personenregister

ISBN 978-3-7980-0585-3

19,50 Euro 

 

Sieghart Graf von Arnim

 

Georg Dietloff von Arnim

(1679-1753)

Im Dienst der ersten drei preußischen Könige

 

 

 

Wir sind gespannt darauf zu erfahren: Wer war Georg Dietloff von Arnim? Ein Mann, der Zeit seines Lebens wachsendes Ansehen genoss. Das beginnt mit dem Studium des hochbegabten Jünglings an der neu gegründeten Universität Halle und endet im Machtzentrum Berlin als hochgeschätzter Inhaer höchster Staatsämter im Dienst der ersten drei preußischen Könige.

 

Dazwischen liegen zahllose Verdienste um die engere Heimat, die Herrschaft Boitzenburg, sowie die eigene Familie und ihre Besitzungen. Schon im Alter von 27 Jahren ernannte ihn der erste der Könige in Preußen, Friedrich I., zum Landvogt der Uckermark. Hier war die wichtigste Aufgabe der Wiederaufbau nach den schweren Kriegsschäden und der Pest im 17. Jahrhundert.

 

Die großen Erfolge als Präsident des Quartalgerichts bzw. Obergerichts in Prenzlau veranlassten den zweiten König, Friedrich Wilhelm I., Georg Dietloff zum Präsidenten an das Oberappellationsgericht, auch Tribunal genannt, in Berlin zu berufen. Auch Friedrich II., der Große, schätzte seine Loyalität und seinen juristischen Verstand. Doch stellte er sich in den äußerst hart geführten Auseinandersetzungen zwischen Arnim, dem Tribunalspräsidenten, und Cocceji, dem Justizminister auf die Seite Coccejis. Es folgt der Rücktritt Arnims und seine Rückkehr in die Heimat. Doch ließ er sich schon ein Jahr später vom König überreden und als Postminister ins Generaldirektorium berufen. Auf Wunsch des Königs wählten ihn die kurmärkischen Stände zum Landschaftsdirektor. Er fand in Berlin, dem Zentrum der Macht, 1753 einen würdigen Tod. Das Lebensbild Georg Dietloff von Arnim zeigt zugleich ein Geschichtsbild dieser Zeit in der Uckermark auf.

 

In der Boitzenburger Kirche schmückt ein Epitaph Georg Dietloffs, gestaltet von dem damals bekannten Bildhauer Glume, einem Schüler von Schlüter, den barocken Altarraum.

 

 

Band 13, Dietlof Graf von Arnim-Boitzenburg

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Sieghart Graf von Arnim

Band 13 der Reihe "Aus dem Deutschen Adelsarchiv"

DIN A5, X u. 406 Seiten, 4 Farb- u. 143 Bilder, 16 Dokumentenab.

Ein Preußischer Landedelmann und seine Welt im Umbruch von Staat und Kirche

Der Enkel des letzten Präsidenten des preußischen Herrenhauses Dietlof Graf von Arnim (1867 - 1933), hat es unternommen, das Lebensbild dieses Mannes aus der Sicht der Gegenwart und der Familie in Liebe, Respekt und Kritik aus den verschiedenen Quellen öffentlicher und privater Provenienz nachzuzeichnen, Versunkenes zu bergen und die „Welt von Gestern“ vor den Augen einer anderslebenden und doch auf alten Fundamenten stehenden Nachwelt zu beschreiben.

Arnim war unzweifelhaft für und in Brandenburg eine bedeutende Gestalt der Wilhelminischen Zeit. Er war ein Mann von hohen Talenten und starker Leistung, der die Irrtümer und Einsichten seiner Generation auf der Grundlage einer - jedenfalls bis 1918 - noch ungebrochenen Tradition in sehr kultivierter, auch toleranter und damit preußischer Weise hingenommen und vertreten hat.

Aber der Boitzenburger war auch - und dies macht den Reiz seines Lebens aus - Angehöriger einer zweifach gescheiterten Generation, der „unentschiedenen Generation“, wie sie Otto Graf zu Stolberg-Wenigerode nicht grundlos 1968 benannt hat. Auch er sah sich, zumal unmittelbar vor seinem Tode, auf der Verliererseite - aber es hat keine Gewinner, aber Räuber gegeben. Ein Mann der Verlierer-Generation von 1918 und 1932/33, der gleichwohl die jüngere Generation in ihren Irrtümern nicht bestärkt hat, aus altkonservativer Skepsis heraus und weil er in seinem letzten Jahre ahnte, daß der dunkle Weg bei weitem noch nicht zu Ende war.

Band 16, Annette v. Droste-Hülshoff im Spannungsfeld ihrer Familie

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Wilderich Freiherr Droste zu Hülshoff

Band 16 aus der Reihe "Aus dem Deutschen Adelsarchiv"

DIN A5, 304 Seiten, farbiger Schutzumschlag, 70 Bilder, 14 farbig.

Zum 150. Todestag von Deutschlands großer Dichterin Annette v. Droste-Hülshoff legt erstmals ein Mitglied ihrer eigenen Familie ein Buch über sie vor. Die Droste, deren Bild die Zwanzig-Mark-Scheine ziert, tritt uns in diesen “biografischen Skizzen” als ein lebendiges Familienmitglied in der Mitte einer großen Verwandtschaft entgegen. Sie mußte sich in dem familiären “Spannungsfeld” bewähren und durchsetzen, in das sie hineingeboren worden war, aus dem sie aber zeitlebens nicht ausbrechen wollte. Wie diese Spannungen entstanden, sich verwandelten und auflösten, wie sie sich auf das Schaffen der Dichterin auswirkten, ist Thema dieses Buches. Noch nie ist dieser Aspekt so ausführlich behandelt worden. Wir lernen dabei so manche Akteure ihrer Lebensbühne näher kennen, die in der sonstigen populären Droste-Literatur vernachlässigt worden sind, darunter auch andere interessante Persönlichkeiten aus dem Umfeld “der Droste”.

Es sind die von der neueren Droste-Forschung, besonders durch die “Historisch-kritische” Werkausgabe ausgegrabenen zahlreichen Einzelheiten, die den Stoff für dieses Buch bilden, - unter einem neuartigen Blickwinkel. In Detailarbeit wurden die in unterschiedlichen Quellen verstreuten Bemerkungen zu den Familienangehörigen und ihrem Verhältnis untereinander zu einem Mosaik zusammengesetzt, das ein lebendiges, facettenreiches Bild dieser Menschen und ihrer Lebenswelt ergibt. Auf die Dichterin selbst fällt dabei eine neuartige, aber eher indirekte Beleuchtung, die sie uns menschlich näher bringen kann denn je. Der Autor hält sich dabei streng an die Aussagen der Zeitzeugen; an Familienbriefe und Werke der Dichterin und ihrer Verwandten. Die zahlreichen Abbildungen, zum größten Teil aus dem Umkreis der Familie, darunter einige, die erstmals publiziert werden, geben einen zeitnahen Einblick in Annettes Familienverhältnisse.

Friedrich v. Oppeln-Bronikowski

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© 2009, DIN A 5, gebunden, farbiger Schutzumschlag, 220 Seiten, 19 Fotos, 17 Reproduktionen, davon 2 farbig, ausführliches Personenregister.

ISBN 978-3-7980-0581-5, Preis 19,80 Euro 

 

 

Friedrich v. Oppeln-Bronikowski

Offizier, Übersetzer, Schriftsteller, Journalist und Streiter gegen den

Antisemitismus in der Weimarer Republik.

Sein Leben und Wirken

 

 

verfasst nach schriftlichen Dokumenten von seinem Sohn

Friedrich-Wilhelm v. Oppeln-Bronikowski

 

Friedrich v. Oppeln-Bronikowski war im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts kein Unbekannter und ist der älteren Generation durch seine weit verbreiteten Schriften noch bekannt. Sein facettenreiches Leben wurde anhand der noch verfügbaren Dokumente in eine thematische und chronologische Gesamtschau eingebracht, die Zusammenhänge und Querverbindungen erkennen lässt.

 

Nach einer frühzeitig durch einen Unfall beendeten Offizierslaufbahn und einem Philosophiestudium widmete er sich literarischen Aufgaben, betätigte sich journalistisch und verfasste eigene belletristische Werke, übersetzte  Werke französischer und belgischer Dichter ins Deutsche und zeichnete sich hierbei durch einfühlsame Stilkunst aus, die ihn neben seiner universal-historischen Kenntnis auch befähigte, eine Gesamtausgabe der Werke, Briefe und Gespräche Friedrichs des Großen herauszugeben.

 

Neben seinem mutigen und durch humanistischen Geist geprägtem Eintreten gegen den Antisemitismus, leider heute kaum mehr bekannt, galt sein Interesse auch der Archäologie, deren Ehrendoktor er war.

 

Die vorliegende Biographie bietet eine ungewöhnliche Fülle an Material. Die Zeitumstände und die großen vielfältigen Themen des Schriftstellers und Übersetzers werden durch umfangreiche Zitate lebendig.

 

Maria Emanuel Markgraf von Meißen Herzog zu Sachsen. Festgabe zum 75. Geburtstag.

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© 2001, DIN A5, 120 Seiten, 2 Farb- und 13 Schwarz-Weiß-Bilder, farbiger Schutzumschlag.

Von M. Michael Bäsig

Anläßlich des 75. Geburtstages S. K. H. des Markgrafen Maria Emanuel von Meißen erlaubt sich der Autor, diese kleine Festgabe, bereichert mit kurzen biographischen Streifzügen, drei Gedichten König Johanns von Sachsen und einem Aufsatz des Prinzen Johann Georg von Sachsen, dem Jubilar und dem interessierten Publikum in die Hände zu legen.

Ein Wiedersehen mit Raszowice

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DIN A5, 152 Seiten, 64 Farb- und Schwarz-Weiß-Bilder, 10 Abbildungen von Karten und Dokumenten, farbiger Schutzumschlag.

Von Alexandra v. Mitschke-Collande.

Beim Lesen dieses Buches drängt sich das Dichterwort in den Sinn “Es hat noch nie gewonnen, wer nicht etwas gewagt. Und ist auch viel zerronnen, was ändert´s wenn du klagst?” Denn für Frau v. Mitschke-Collande verw. v. Lucke ist im Leben viel zerronnen und so musste sie viel wagen. 1945 Vertreibung der Familie ihres Mannes aus Schlesien (Enteignung der Güter Labschütz und Laschewitz), 1947, nach Rückehr aus Kriegsgefangenschaft, Übernahme eines Bauernhofes bei Regensburg; sie absolvierte ein Pädagogigstudium, dem Lehramtprüfung und Anstellung als Lehrerin folgte; später als Witwe Landrückkauf und Neuansiedlung in Schlesien. Ohne Pathos geschrieben und mit vielen farbigen Fotos dokumentiert zeichnet die Schrift ein Bild über einen arbeitsreichen Neuanfang im heutigen Polen. Bei manchen Lesern wird die Lektüre schmerzliche Erinnerungen wecken, andere anregen und ermutigen. Allen gemeinsam wird die Achtung für eine Frau bleiben, die unbeirrbar und mit starkem Willen ihr Lebensschicksal meisterte.

Die Junker

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Vergriffen!! Bitte schauen Sie auch in unser Antiquariat - dort finden Sie von Zeit zu Zeit sehr gut erhaltene gebrauchte Exemplare dieses Buches.

DIN A 5, XII und 468 Seiten, dazu 40 Seiten Bilder, gebunden.

Von Walter Görlitz

Adel und Bauer im deutschen Osten Geschichtliche Bilanz von 7 Jahrhunderten. Ein vielumstrittenes Thema in historischer Sicht.

Dieses überall glänzend besprochene Geschichtswerk des Historikers Walter Görlitz liegt neu ergänzt, im Bildteil verstärkt, in 4. Auflage vor. Mit seinem Werk „Die Junker“ gibt Walter Görlitz nicht nur ein Bild der Geschichte des gesamten ostdeutschen Adels bis in unsere Tage, sondern auch einen umfassenden Überblick über die Wirtschafts- und Kulturgeschichte Ostdeutschlands. Das Buch ist weder eine Verteidigungs- noch eine Anklageschrift. Es möchte nur mit größtmöglicher Objektivität aufzeigen, wie die Verhältnisse wirklich gewesen sind. Eine Geschichte des „Junkertums“ ist immer auch zu einem sehr wesentlichen Teil eine Geschichte Preußens, wie sie auch ein gutes Stück der Geschichte Polens bergen muß. Zwangsläufig sind mit einer Darstellung des „Junkertums“ zahllose Familien- oder Einzelschicksale verwoben. Adelsgeschichte ist immer auch gleichzeitig Familien- wie Landesgeschichte. Hochinteressant für den gesamten Adel; unentbehrlich für Familiengenealogen - Historiker - Politiker - Bauern - für alle Ostvertriebenen.

Vergraben im märkischen Sand. Die Geschichte eines Familienschatzes

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Format 15,5 x 23 cm, 272 Seiten 12 Farbbilder und 2 schwarz-weis, farbiger Schutzumschlag.

Von Alexander Graf zu Lynar-Redern

Schilderung eines äußerst dramatischen und abenteuerlichen Lebensweges, auf den die Zeitumstände den Autor zwangen und mit dem sich Presse, Rundfunk und Fernsehen beschäftigten. Alexander Graf zu Lynar ist in einer adeligen, stets kaisertreuen Familie aufgewachsen, die auf der Einladungsliste des Berliner Hofes stand. Seit Generationen bewirtschaftete sie ihre ausgedehnten Ländereien bei Berlin in dem Bestreben, diesen Besitz zu erhalten und zu mehren. Auch nach der Machtergreifung Hitlers war die Erziehung des Erben auf Übernahme des nun umgewandelten Fideikommisses ausgerichtet. Stationen nach dem durch den Zweiten Weltkrieg erzwungenen Notabitur für den 16jährigen: Flakhelfer, RAD, Einberufung zur Marine. Gelbsucht verhinderte die Befolgung der letzteren und ermöglichte ihm mit der Familie vor den einziehenden Russen die Flucht in den Westen. Vorher vergrub er in einer Nacht- und Nebelaktion das Familiensilber im Walde. Der Gesamtbesitz wurde von den Sowjets enteignet. Unter den schwierigen Nachkriegsbedingungen folgten für den Heimatlosen Banklehre, Fortbildung in Paris, New York und Südamerika - verbunden mit brisanten Land- und Schiffsreisen. Dann als Manager für die im Aufbau begriffene Lufthansa in den verschiedensten Ländern tätig. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands Enttäuschung über Nichtzurückgabe des enteigneten Vermögens. Nur nach dem von Sowjet- und DDR-Machthabern über Jahrzehnte vergeblich gesuchten Silberschatz durfte er graben. - Es ist die spannende Geschichte von einem Mann, dem alles genommen wurde, der aber Neues gewann, weil er stets getreu dem Motto seiner Familie handelte: „Das was man hat, muß man sich erst verdienen!“

Unser Potsdam

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DIN A 5, gebunden, 81 Seiten, 44 Bilder.

Von Christoph von L‘Estocq

Eine Erinnerung
Mit altvertrauten Bildern - Meiner Heimatstadt und den alten Potsdamer Soldaten gewidmet

Das alte Potsdam lebt nur noch in Büchern und Bildern; seine Schönheiten und seine Eigenart sind zerstört. Bewahren wir die Erinnerung, so lange es geht!

I. Ein kleines Stückchen Potsdam:a) Die alte Stadt, b) Die Garnisonkirche, c) Der Lange Stall, d) Die Russische Kolonie, e) Die Havel

II. Mein Weg mit dem 9. (Preußischen) Infanterie-Regiment zu Potsdam 1920-1934, a) Das Ende des Ersten Garde-Regiments zu Fuß, b) Der Übergang, c) Das neue Regiment

III. Unsere Fahnen, IV. Unser Gedenken, V. Abschied, VI. Ein neuer Anfang