Einzelerscheinungen
Demnächst erscheinen Inhalte hier!
!

Schlösser in Schlesien von Holger Rüdiger Arndt

!

© 2010, DIN A 5, gebunden, farbiger Schutzumschlag, 408 Seiten mit zahlreichen, meist farbigen, Abbildungen, ausführliches Personenregister, Karte im Vorsatz

ISBN 978-3-7980-0583-9, Subskriptionspreis bis zum 30.9.2010 24,50 Euro,

ab dem 1.10.2010 28,- Euro 

 

Holger Rüdiger Arndt

 

Schlösser in Schlesien

und der schlesischen Oberlausitz

Geschichte - Schicksale

 

Die ehemalige deutsche Provinz Schlesien galt noch vor 3 Generationen als eine der reichsten und schönsten Provinzen des  Deutschen Reiches. Über 800 Jahre haben Deutsche, die einst als Siedler aus dem ganzen Reich in den Osten zogen, dieses Land jenseits von Oder und Neiße entwickelt und ganz wesentlich geprägt. Nach dem zweiten Weltkrieg ging in den Jahren 1945/46 unwiederbringlich auch das gewohnte Leben auf den schlesischen Rittergütern und Schlössern zu Ende. Stell­vertretend für viele wird an den  Beispielen von 23 Schlössern und Her­ren­häusern deren  Geschichte und Schick­sal der wechselnden Besitzer geschildert. Der Autor bereiste von 1994-2009 mehrmals die verschie­denen Regionen von Nieder- und Oberschle­­sien. Begegnungen mit den früheren Besitzern der Güter sowie der heute in Schlesien lebenden polnischen Bevölkerung haben ihm ein lebendiges Bild dieses Landes vermittelt. Neben einer einleitenden geographischen Orientierung  erfährt der Leser geschichtliche und genealogische Zusammenhänge. Er wird in verschiedene Landkreise Nieder- und Oberschlesiens mitge­nommen. Besonders  lebendig sind diese Streifzüge in die Vergan­gen­heit durch authentische Berichte und Erzählungen der Bewohner. Zahlreiche Fotos und Dokumente aus privaten Familienarchiven, zum Teil erstmals publiziert, lassen den Leser teilhaben und geben ihm Ein­drücke aus dem Leben zur damaligen Zeit.

 

Folgende Schlösser sind enthalten: Eichholz im Kreis Liegnitz, Gersdorf im Kreis Görlitz, Gießmannsdorf im Kreis Bunzlau, Goschütz und Festenberg im Kreis Groß Wartenberg, Hausdorf im Kreis Jauer, Nieder-Heidersdorf im Kreis Lauban, Hohenfriedeberg im Kreis Jauer, Jahmen im Kreis Rothenburg, Mengelsdorf im Kreis Görlitz,  Modlau im Kreis Bunzlau,  Muhrau im Kreis Striegau, Neukirch an der Katzbach im Kreis Goldberg, Peterswaldau im Kreis Reichenbach, Rohnstock im Kreis Bolkenhain-Jauer, Rudelsdorf im Kreis Graß Wartenberg, Nieder Schönbrunn im Kreis Lauban/Nieder­schlesien, Schreibersdorf im Kreis Lauban, Wederau-Falkenberg im Kreis Jauer, Wiegschütz im Kreis Cosel.

 

Friedrich v. Oppeln-Bronikowski

!

© 2009, DIN A 5, gebunden, farbiger Schutzumschlag, 220 Seiten, 19 Fotos, 17 Reproduktionen, davon 2 farbig, ausführliches Personenregister.

ISBN 978-3-7980-0581-5, Preis 19,80 Euro 

 

 

Friedrich v. Oppeln-Bronikowski

Offizier, Übersetzer, Schriftsteller, Journalist und Streiter gegen den

Antisemitismus in der Weimarer Republik.

Sein Leben und Wirken

 

 

verfasst nach schriftlichen Dokumenten von seinem Sohn

Friedrich-Wilhelm v. Oppeln-Bronikowski

 

Friedrich v. Oppeln-Bronikowski war im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts kein Unbekannter und ist der älteren Generation durch seine weit verbreiteten Schriften noch bekannt. Sein facettenreiches Leben wurde anhand der noch verfügbaren Dokumente in eine thematische und chronologische Gesamtschau eingebracht, die Zusammenhänge und Querverbindungen erkennen lässt.

 

Nach einer frühzeitig durch einen Unfall beendeten Offizierslaufbahn und einem Philosophiestudium widmete er sich literarischen Aufgaben, betätigte sich journalistisch und verfasste eigene belletristische Werke, übersetzte  Werke französischer und belgischer Dichter ins Deutsche und zeichnete sich hierbei durch einfühlsame Stilkunst aus, die ihn neben seiner universal-historischen Kenntnis auch befähigte, eine Gesamtausgabe der Werke, Briefe und Gespräche Friedrichs des Großen herauszugeben.

 

Neben seinem mutigen und durch humanistischen Geist geprägtem Eintreten gegen den Antisemitismus, leider heute kaum mehr bekannt, galt sein Interesse auch der Archäologie, deren Ehrendoktor er war.

 

Die vorliegende Biographie bietet eine ungewöhnliche Fülle an Material. Die Zeitumstände und die großen vielfältigen Themen des Schriftstellers und Übersetzers werden durch umfangreiche Zitate lebendig.

 

Die Familie von Zieten

!

Stammfolgen und biographische Nachrichten

© 2007, DIN A5, gebunden, 184 Seiten, 95 Abbildungen, 14 davon farbig,

farbiger Schutzumschlag, ISBN: 978-3-7980-0580-8.

 

Von Hans-Joachim v. Berkholz

 

Mit Klaus (I.) dem Alten von Zieten (geb. vor 1380) auf Dechtow beginnen die sicheren Stamm­­reihen, die den Kern des vorliegenden Werkes bilden: Es enthält Stamm­­folgen für die vier Linien Dechtow, Brun­ne – mit der Nebenlinie Württemberg ­–, Wild­berg – mit dem Haus Radewitz (v. Zie­then) – und Wustrau, die jeweils durch instruktive Übersichtstafeln ergänzt werden. Die letzt­genannte Linie Wustrau hat Hans-Joa­chim v. Berkholz überhaupt erstmals umfas­send erforscht und vollständig veröffentlicht. Diese Linie war es auch, die mit dem Husaren­general Hans Joachim v. Zieten (1699–1786) den wohl bekanntesten Na­mens­­vertreter hervor­gebracht hat, dessen Über­ra­schungs­angriffe „Zieten aus dem Busch“ zum geflügelten Wort werden ließen und der im Schlesi­schen Krieg eine der wichtigsten Schlachten für Friedrich II. entschied.

 

Neben den Stammfolgen bietet die Publikation eine Fülle weiterer biographischer Materialien, so eine Ahnenreihe der Feodora v. Zieten (1911–1994), Lebensläufe für Hans Ernst Karl Graf v. Zieten (1770–1848), Christoph Johann Friedrich Otto v. Zieten (1747–1817) und Hans Joachim v. Zieten, aber auch Auszüge aus dem Tagebuch von Feodora v. Zieten aus dem Jahr 1945.

 

Das reich bebilderte Werk ist gut erschlossen über diverse Register und Verzeichnisse, darunter ein Güterverzeichnis, ein Register aller Familiennamen, ein Register der Namensträger v. Zieten, ein Ortsregister und mehr.

 

 

Kirche Macht Geschichte

!
Streifzüge durch Europas Vergangenheit

© 2006, DIN A5, gebunden, 248 Seiten, 16 Bilder, farbiger Schutzumschlag.

 

Autorin: Roma Freifrau von Grießenbeck

 

 

Auf ungewöhnlichen Streifzügen durch die Geschichte stellt die Autorin die Kirche als Träger der christlich-europäischen Kultur vor und begleitet das Papsttum als stets einflußreichen Machtfaktor auf seinem Weg durch die Zeit. In einem facettenreichen Spektrum und einer Fülle von Details werden knapp, objektiv und fundiert die Spannungen zwischen Papst und Kaiser, zwischen Religionen und Staatsideologien vom Hochmittelalter bis hin zum Kulturkampf unter Bismarck aufgezeichnet. Die Vielfalt der weiteren anregenden Themen wie Luther, der mit seiner Kritik die Welt veränderte, die Gegenreformation in Bayern und Böhmen, die Hugenottenverfolgung in Frankreich, der Islam in Europa, das Judentum, die Freimaurer sowie das Einbeziehen der orthodoxen Glaubensrichtung in Russland lassen die Weite der europäischen Kultur auf dem „Kontinent des Glaubens“ spürbar werden.

 

Erst das Wissen um unser abendländisches Erbe führt zur eigenen kulturellen Identität und schafft ein Selbstbewußtsein, das Toleranz möglich macht.

Die Flucht

!

Format 21 cm x 13 cm, ca. 360 Seiten, farbiger Schutzumschlag. ISBN: 3-7980-0576-1.

Historische Erzählung von Vertreibung und wiedergeschenkter Zeit

Von Werner Möllenkamp

Ostpreußen im Januar 1945.

Nach monatelangen Durchhalteparolen, bis es fast ganz zu spät ist, endlich der Befehl zur Räumung. Überstürzter Aufbruch. Alles bleibt zurück. Hab und Gut. Die Hoffnung auf ein normales Leben. Eigentlich sollten jetzt die guten Jahre kommen im Leben der jungen Lehrerin Elisabeth. Heirat. Familiengründung.

Die Hoffnungen werden schnell bescheidener, während sie und Onkel Paul auf dem beschwerlichen Weg nach Westen sind. Das eigene Überleben. Das Kind heil hier durch retten, das sie in sich trägt. Den Verlobten wiedersehen, der noch im Osten kämpft. Eine ganze Welt versinkt hinter ihnen, und sie wissen es. Den ganzen langen Weg mit all seinen Zwischenaufenthalten und Gefahren hindurch wissen sie es, und jeder reagiert auf seine Weise darauf. Sie habe den Fuß doch schon in der Tür, meint der Onkel, der die Heimat eigentlich gar nicht verlassen wollte, und da hat er Recht. Tatkräftig und mit dem Blick nach vorn, auf das Erreichbare gerichtet, schart Elisabeth im Lauf der Flucht eine bunt zusammengewürfelte Truppe um sich und nimmt dann auch am Ort ihrer vorläufigen Bleibe den Neuanfang aus dem Nichts heraus ohne zu zögern in die Hände.

Genau 60 Jahre ist all das jetzt her. Aber der Leser spürt, dass die Erinnerungen nach wie vor lebendig sind, die guten wie die schlimmen, all die Erinnerungen und Tagebuchnotizen, die Eingang in diese Erzählung gefunden haben. Das ist das Besondere an diesem Buch.

Adelsnamen - Adelstitel

!
DIN A5, 40 Seiten, farbiger Umschlag.
Von Johannes Baron v. Mirbach

zweite erweiterte Auflage

Diese Broschüre informiert Sie in leicht verständlicher Weise über den richtigen Umgang mit Adelsnamen und -titeln.

Inhaltsverzeichnis der zweiten Auflage:

I. Einleitung;II. Wie war es früher - (vor 1919);III. Der Umgang mit dem „von”; IV. Der Umgang mit „nicht-titulierten” Adelsnamen: A. der Name : von Sandstein, B. der Doppelname : Loewe von Sandstein, C. der „Genannt-Name” : von Sandstein gen. Korte, D. der Name : Edler von Sandstein, E. der Name : Ritter von Sandstein; V. Der Umgang mit „titulierten” Adelsnamen (Baron, Freiherr, Graf): A. der Name : Baron von Felsen, B. der Name : Freiherr von Felsen, C. der Name : Graf von Felsen, D. die Anreden „Herr Baron” - „Herr Graf”, E. die Anreden „Frau Baronin” - „Frau Gräfin”; VI. Die Kürzel S.H. , I.H., usw. in der Briefanschrift; VII. Die Primogenitur-Titel und Primogenitur-Namen des Niederen Adels; VIII. Uradel - Alter Adel – Briefadel; IX. Hoher Adel - Niederer Adel; X. Historischer Adel - Scheinadel – Namensadel; XI. Wie verhält es sich mit den „Reichs”-Titeln?; Den Reichsrittern -Reichsfreiherren - Reichsgrafen; XII. „Gekaufter Adel” - was ist dran?, konnte man sich je den Adel erkaufen?; XIII. Die Häufung von Titeln, nennt man alle oder welche?; XIV. Einige Anmerkungen zum Schluß: A. Unsere Namen sollten nicht provozieren!, B. Die Selbstvorstellung in bürgerlicher Umgebung, C. Die Bedeutung der Worte : „Felsen - ohne Tritt”, D. Der Umgang mit dem eigenen Namen, E. Keine Scheu vor „falschen” Anreden.

Vergraben im märkischen Sand. Die Geschichte eines Familienschatzes

!
Format 15,5 x 23 cm, 272 Seiten 12 Farbbilder und 2 schwarz-weis, farbiger Schutzumschlag.

Von Alexander Graf zu Lynar-Redern

Schilderung eines äußerst dramatischen und abenteuerlichen Lebensweges, auf den die Zeitumstände den Autor zwangen und mit dem sich Presse, Rundfunk und Fernsehen beschäftigten. Alexander Graf zu Lynar ist in einer adeligen, stets kaisertreuen Familie aufgewachsen, die auf der Einladungsliste des Berliner Hofes stand. Seit Generationen bewirtschaftete sie ihre ausgedehnten Ländereien bei Berlin in dem Bestreben, diesen Besitz zu erhalten und zu mehren. Auch nach der Machtergreifung Hitlers war die Erziehung des Erben auf Übernahme des nun umgewandelten Fideikommisses ausgerichtet. Stationen nach dem durch den Zweiten Weltkrieg erzwungenen Notabitur für den 16jährigen: Flakhelfer, RAD, Einberufung zur Marine. Gelbsucht verhinderte die Befolgung der letzteren und ermöglichte ihm mit der Familie vor den einziehenden Russen die Flucht in den Westen. Vorher vergrub er in einer Nacht- und Nebelaktion das Familiensilber im Walde. Der Gesamtbesitz wurde von den Sowjets enteignet. Unter den schwierigen Nachkriegsbedingungen folgten für den Heimatlosen Banklehre, Fortbildung in Paris, New York und Südamerika - verbunden mit brisanten Land- und Schiffsreisen. Dann als Manager für die im Aufbau begriffene Lufthansa in den verschiedensten Ländern tätig. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands Enttäuschung über Nichtzurückgabe des enteigneten Vermögens. Nur nach dem von Sowjet- und DDR-Machthabern über Jahrzehnte vergeblich gesuchten Silberschatz durfte er graben. - Es ist die spannende Geschichte von einem Mann, dem alles genommen wurde, der aber Neues gewann, weil er stets getreu dem Motto seiner Familie handelte: „Das was man hat, muß man sich erst verdienen!“

Die letzte Nacht muß man wachen. Schicksalstage in Ostpreußen

!
DIN A5, gebunden, 476 Seiten, 3 Karten.

Von Werner Möllenkamp

Einige Stimmen...

"... Der Autor klagt nicht an, er beschönigt nicht. Er schildert nur, ohne große Worte, aber dafür um so ergreifender den Kampf und Untergang seines Regiments, aber nicht nur das, sondern darüber hinaus die Zerstörung all dessen, was man bis dahin unter dem Begriff des „deutschen Soldaten“ verstanden hat. Es wird kein Heldenlied angestimmt und keine Diffamierung propagiert. Vielmehr lösen sich in diesem Text, wie in einem Säurebad, alle schablonenhaften Begriffe und 08/15-Klischees auf. Übrig bleibt die erschütternde Trauer um eine verlorene Heimat und mit ihr um Zehntausende von Gräbern, die niemand mehr kennt. Ein zutiefst humanes Epos, das mehr ergreift als so manches Mahnmal aus Beton und Stahl".
Dr. phil. Johann Christoph Freiherr von Allmayer-Beck

.... Dieser ergreifende Roman von Werner Möllenkamp steht würdig neben Erich Maria Remarques Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“.
Heinz Boritzki Schriftleiter der Osteroder Zeitung

In einer Zeit, da Soldaten als Mörder verunglimpft werden, ist dieses Buch wichtiger denn je. Der Autor versteht es, die Empfindungen seiner Hauptperson wirklichkeitsnah zu schildern und die Gewissensnöte aufzuzeigen, die in schwierigen Situationen von verantwortungsbewußten Menschen zu tragen sind. Ein Buch über den Krieg - ein Buch gegen den Krieg.
Das Ostpreußenblatt

Burg Schönberg in Westpreußen. Erinnerungen an die alte Burg des Deutschen Ordens, Sitz des Domkapitels von Pomesanien

!
DIN A5, 144 Seiten, farbiger Schutzumschlag, 94 Bilder.

Von Renate Gräfin Finck von Finckenstein

Mit Vorwort von Alexander Fürst zu Dohna-Schlobitten

Jeder Burgenfreund läßt sich gerne von den Erinnerungen der alten Gräfin Finck v. Finckenstein durch Schloß Schönberg führen, in dem sie über 50 Jahre lang gelebt und gewirkt hat. Diese Erinnerungen werden durch eine Flut von prächtigen und teils seltenen bzw. noch nie veröffentlichten Bildern eindrucksvoll untermalt.
Die heute ausgebrannte Ordensburg wurde im 14. Jahrhundert von den Deutsch-Rittern im ehemaligen westpreußischen Kreis Rosenberg errichtet und vereinigt in ihrer Bauweise verschiedene Stile. Die fachlich interessierten Leser, die in den alten Baustrukturen tiefer schürfen wollen, werden in den beigegebenen Abhandlungen von Bernhard Schmid und Antonio Romuald Chodiñski ihren Wissensdurst zufriedenstellend stillen können.
Das Buch ist eine gut gelungene und weiterempfehlenswerte Mischung von Illustration, Unterhaltung und breitem Fachwissen über das historische Schloß Schönberg, die „kleine Schwester der Marienburg“.

Ein Wiedersehen mit Raszowice

!
DIN A5, 152 Seiten, 64 Farb- und Schwarz-Weiß-Bilder, 10 Abbildungen von Karten und Dokumenten, farbiger Schutzumschlag.

Von Alexandra v. Mitschke-Collande.

Beim Lesen dieses Buches drängt sich das Dichterwort in den Sinn “Es hat noch nie gewonnen, wer nicht etwas gewagt. Und ist auch viel zerronnen, was ändert´s wenn du klagst?” Denn für Frau v. Mitschke-Collande verw. v. Lucke ist im Leben viel zerronnen und so musste sie viel wagen. 1945 Vertreibung der Familie ihres Mannes aus Schlesien (Enteignung der Güter Labschütz und Laschewitz), 1947, nach Rückehr aus Kriegsgefangenschaft, Übernahme eines Bauernhofes bei Regensburg; sie absolvierte ein Pädagogigstudium, dem Lehramtprüfung und Anstellung als Lehrerin folgte; später als Witwe Landrückkauf und Neuansiedlung in Schlesien. Ohne Pathos geschrieben und mit vielen farbigen Fotos dokumentiert zeichnet die Schrift ein Bild über einen arbeitsreichen Neuanfang im heutigen Polen. Bei manchen Lesern wird die Lektüre schmerzliche Erinnerungen wecken, andere anregen und ermutigen. Allen gemeinsam wird die Achtung für eine Frau bleiben, die unbeirrbar und mit starkem Willen ihr Lebensschicksal meisterte.