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DIN A 5, in schwarzem Kartonumschlag mit Goldprägung, VII und 68 Seiten.
Von Oberbibliotheksdirektor Dr. phil. Matthias Graf v. Schmettow und Ingrid Gräfin v. Schmettow
Siehe auch Band 3.
Dieser Nachtrag des 1967 erschienenen „Gedenkbuch des deutschen Adels“ enthält Berichtigungen und Ergänzungen, dazu seitdem bekanntgewordene neue Namen. Viele Fehler, und vor allem bei den Personalien ostdeutscher Adeliger, waren aus der Benutzung unsicherer Quellen, noch aus der ersten Zeit nach dem Krieg, entstanden. Dies ist um so weniger ungewöhnlich, als auch jetzt noch viele Sachverhalte aus entfernteren Linien ganz bekannter Geschlechter, wie überhaupt aus der Randzone des historischen Adels nur unzureichend oder gar nicht ermittelt sind. Zahlreiche Rückfragen wurden an nahe Angehörige und Sachkenner gerichtet, umfangreiche Sucharbeiten und neue Umfragen aber nicht mehr vorgenommen. Gesicherte Grundlagen brachte der Fortgang der genealogischen Arbeit des Deutschen Adelsarchivs, insbesondere durch Dr. W. v. Hueck (Genealogisches Handbuch des Adels, Band 40-71) ebenso wie die Fortsetzung des Genealogischen Handbuchs des in Bayern immatrikulierten Adels (Band 9-12) und das Österreichische Familienarchiv, Band 3, und dies nicht nur durch die Erst- oder Neubearbeitung des Genealogen, sondern auch durch die Wiederholung von Artikeln nach besserer Kenntnis. So können jetzt 543 neue Namen und 547 Berichtigungen mitgeteilt werden. Zu streichen waren zehn Namen. Gedenkbuch und Nachtrag enthalten jetzt unter 8827 Namen 4948 Gefallene, wozu noch diejenigen kommen, die zunächst als vermißt bezeichnet wurden, davon 152 in Stalingrad, 1171 Frauen, 175 Kinder, 469 Opfer des Luftkrieges, davon in Dresden 107 Personen, 274 Menschen, die ihr Ende bei oder nach Einmarsch der Roten Armee fanden, und 473, die von eigener Hand starben.
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