Schlösser und Herrenhäuser und ihre Geschichte
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Band 2: Schlösser und Herrenhäuser im niederschlesischen Kreis Strehlen/Strzelin

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Schlösser und Herren Häuser im niederschlesischen Kreis Strehlen/Strzelin
"Ein gefährdetes europäisches Kulturerbe"

von Andreas v. Klewitz

© 2002, Format DIN A5, 116 Seiten, 74 Bilder, farbiger Schutzumschlag. ISBN: 3-7980-0602-4, Preis: € 24,50

Behandelt wird die Geschichte und Entwicklung der Schlösser und Herrenhäuser im Kreis Strehlen/Strzelin in Niederschlesien vor und nach 1945 bis zur Gegenwart. Es werden 42 Objekte in Text und Bild vorgestellt. Der Textteil erläutert die jeweilige Orts- bzw. Gutsgeschichte von der ersten Erwähnung bis zur Nachkriegszeit, die Besitzverhältnisse und die mit den betreffenden Objekten verknüpften historischen Besonderheiten, wobei die heutige Nutzung und der Zustand der Gebäude besondere Berücksichtigung finden. Das Buch ist als kompaktes Nachschlagewerk für historisch und landeskundlich interessierte Leser gedacht. Er soll auf die Probleme des Denkmalschutzes in den östlichen Nachbarländern aufmerksam machen und helfen, Perspektiven zu entwickeln, wie die Zeugen einer gemeinsamen europäischen Kultur für kommende Generationen erhalten werden können. Es möchte aber auch dazu einladen, sich eine Region zu erschließen, welche abseits der touristischen Marschrouten heute noch Spuren einer in den westlichen Industrienationen so nicht mehr zu findender Ursprünglichkeit aufweist.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort; Erläuterungen zum Text; Hauptteil (Kapitel); Baumgarten/Kojecin; Danchwitz/Dankowice; Deutsch-Jägel/Jagielno; Deutsch-Lauden/Ludów Slaski; Eisenberg/Zeleznik; Geppersdorf/Gebczyce; Glambach/Gleboka; Großburg/Borek Strzelinski; Gurtsch/Górzec; Jäschkittel/Jeszkotle; Karisch/Karszówek; Klein-Bresa/Brzezica; Klein-Jeseritz/Jezierzyce Ml; Klein-Lauden/Ludów Polski; Krain/Kraino; Krippitz/Krzepice; Kummelwitz/Komorowice; Kunern/Konary(mit Rittergut Haltauf/Stanica); Kurtwitz/Kondratowice; Leipitz/Lipowa; Lorenzberg/Wawrzyszów; Louisdorf/Lojowice; Manze/Manczyce; Markt-Bohrau/Borów; Neobschütz/Nieszkowice; Polnisch-Jägel/Jagielnica; Polnisch-Tschammendorf/Samborowice; Prauß/Prusy; Prieborn/Przeworno; Reichau/Zarzyca; Rothschloß/Bialobrzezie; Ruppersdorf/Wyszonowice; Schönbrunn/Struzyna; Schönjohnsdorf/Witostowice; Schreibendorf/Sarby; Siebenhufen/Siemislawice; Silbitz/Zelowice; Stachau/Stachów; Wädchen/Boreczek; Wammelwitz/Wawolnica; Warkotsch/Warkocz; Wilme/Wilanówka; Literatur- uAbbreviaturverzeichnis; Deutsch-polnischer Index ehemaliger Ritter- u Domänengüter im Kreis Strehlen/Strzelin; Personenregister.

Band 3: Letzter Herr auf Neschwitz, Junker ohne Reue

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© 2002, Format DIN A5, 432 Seiten, 16 Bilder, Ahnentafel, Besitzernachweis.

Von Arnold Freiherr v. Vietinghoff-Riesch

Adel in der Bewährung ...
"Letzter Herr auf Neschwitz - ein Junker ohne Reue". Vietinghoff-Riesch hat die Chronik einer Gutsherrschaft in der Oberlausitz unter ihren wechselnden Besitzern vom Jahre 1268 bis zur Niederbrennung des Schlosses 1945 lebendig aufgezeichnet. Er gibt ein charakteristisches Stück deutscher Adelsgeschichte. Kosmopolitisch denkend, gehört der Autor zu der Generation von "Ostelbiern", die - feudal und sozial zugleich - bei aller kritischen Beurteilung des eigenen Standes und der Einsicht in die geschichtliche Entwicklung die Tugenden des Edelmannes bejaht und an ihnen festhält. Das bedeutet Verpflichtung zur Haltung, auch wenn ihre Träger in lächelnder Selbsterkenntnis sich der eigenen Schwächen bewusst sind. "Ein System geht nur selten am Ansturm der Gegner, fast immer an seiner eigenen Ratlosigkeit zugrunde" - dieser und viele andere solcher klugen Sätze finden sich in Vietinghoffs sympathischem Buch, das in einem besonderen Anhang, "Junkertum und Adel", die geschichtliche Gestalt des Landedelmanns in ihren strukturellen Veränderungen verfolgt.

Band 7: Waldburg-Capustigall

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Ein ostpreußisches Schloß im Schnittpunkt von Gutsherrschaft und europäischer Geschichte

2. ergänzte und erweiterte Auflage

DIN A5, 271 Seiten, farbiger Schutzumschlag, 2 Karten im Vorsatz, 3 im Text, 8 farbige und 52 schwarz/weiße Bilder und vier Grundriß-zeichnungen

ISBN: 978-3-7980-0607-2

Von Hans Graf zu Dohna.

In dem fernen und heute schon fast vergessenen Ostpreußen, 15 km südwestlich von Königsberg und knapp 2 km vom Frischen Haff entfernt, lag der kleine Ort Waldburg, dem dieses Buch gewidmet ist.

Ein kurzer Überblick der ostpreußischen Geschichte leitet das Buch ein, ehe der Autor seinen Bericht über Waldburg, das bis 1850 Capustigall hieß, beginnt und dessen Entwicklung seit der ältesten Zeit schildert. Zunächst waren es die Herren von Chièze, die von Italien über die Niederlande nach Ostpreußen kamen. Es folgten die Truchsessen zu Waldburg, die schließlich von den Dohna`s beerbt wurden. Der Autor führt den Leser durch das Leben von 10 Generationen, deren Aktivitäten auf weite Teile Europas ausstrahlten und die doch in ihrer Heimat verwurzelt blieben. Maulen, Haffstrom und Wilmsdorf werden geschildert und ein eigenes Kapitel berichtet ausführlich über das Leben im Waldburger Schloß, in dem Dohna zusammen mit seinen fünf Geschwistern aufwuchs.

Waldburg wurde im Kriege zerstört und danach unter russischer Verwaltung nicht wieder besiedelt. Die Ortschaft blieb als Trümmerfeld liegen. Nur der Park überstand die Katastrophe und breitete sich zu einer düsteren Wildnis aus.

Der Autor gehört zu den Letzten, die dort gelebt haben. Er läßt die vergangenen Zeiten noch einmal lebendig werden, um festzuhalten was einmal war.

 

Schlösser in Schlesien von Holger Rüdiger Arndt

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© 2010, DIN A 5, gebunden, farbiger Schutzumschlag, 408 Seiten mit zahlreichen, meist farbigen, Abbildungen, ausführliches Personenregister, Karte im Vorsatz

ISBN 978-3-7980-0583-9

28,- Euro 

 

Holger Rüdiger Arndt

 

Schlösser in Schlesien

und der schlesischen Oberlausitz

Geschichte - Schicksale

 

Die ehemalige deutsche Provinz Schlesien galt noch vor 3 Generationen als eine der reichsten und schönsten Provinzen des  Deutschen Reiches. Über 800 Jahre haben Deutsche, die einst als Siedler aus dem ganzen Reich in den Osten zogen, dieses Land jenseits von Oder und Neiße entwickelt und ganz wesentlich geprägt. Nach dem zweiten Weltkrieg ging in den Jahren 1945/46 unwiederbringlich auch das gewohnte Leben auf den schlesischen Rittergütern und Schlössern zu Ende. Stell­vertretend für viele wird an den  Beispielen von 23 Schlössern und Her­ren­häusern deren  Geschichte und Schick­sal der wechselnden Besitzer geschildert. Der Autor bereiste von 1994-2009 mehrmals die verschie­denen Regionen von Nieder- und Oberschle­­sien. Begegnungen mit den früheren Besitzern der Güter sowie der heute in Schlesien lebenden polnischen Bevölkerung haben ihm ein lebendiges Bild dieses Landes vermittelt. Neben einer einleitenden geographischen Orientierung  erfährt der Leser geschichtliche und genealogische Zusammenhänge. Er wird in verschiedene Landkreise Nieder- und Oberschlesiens mitge­nommen. Besonders  lebendig sind diese Streifzüge in die Vergan­gen­heit durch authentische Berichte und Erzählungen der Bewohner. Zahlreiche Fotos und Dokumente aus privaten Familienarchiven, zum Teil erstmals publiziert, lassen den Leser teilhaben und geben ihm Ein­drücke aus dem Leben zur damaligen Zeit.

 

Folgende Schlösser sind enthalten: Eichholz im Kreis Liegnitz, Gersdorf im Kreis Görlitz, Gießmannsdorf im Kreis Bunzlau, Goschütz und Festenberg im Kreis Groß Wartenberg, Hausdorf im Kreis Jauer, Nieder-Heidersdorf im Kreis Lauban, Hohenfriedeberg im Kreis Jauer, Jahmen im Kreis Rothenburg, Mengelsdorf im Kreis Görlitz,  Modlau im Kreis Bunzlau,  Muhrau im Kreis Striegau, Neukirch an der Katzbach im Kreis Goldberg, Peterswaldau im Kreis Reichenbach, Rohnstock im Kreis Bolkenhain-Jauer, Rudelsdorf im Kreis Graß Wartenberg, Nieder Schönbrunn im Kreis Lauban/Nieder­schlesien, Schreibersdorf im Kreis Lauban, Wederau-Falkenberg im Kreis Jauer, Wiegschütz im Kreis Cosel.

 

Burg Schönberg in Westpreußen. Erinnerungen an die alte Burg des Deutschen Ordens, Sitz des Domkapitels von Pomesanien

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DIN A5, 144 Seiten, farbiger Schutzumschlag, 94 Bilder.

Von Renate Gräfin Finck von Finckenstein

Mit Vorwort von Alexander Fürst zu Dohna-Schlobitten

Jeder Burgenfreund läßt sich gerne von den Erinnerungen der alten Gräfin Finck v. Finckenstein durch Schloß Schönberg führen, in dem sie über 50 Jahre lang gelebt und gewirkt hat. Diese Erinnerungen werden durch eine Flut von prächtigen und teils seltenen bzw. noch nie veröffentlichten Bildern eindrucksvoll untermalt.
Die heute ausgebrannte Ordensburg wurde im 14. Jahrhundert von den Deutsch-Rittern im ehemaligen westpreußischen Kreis Rosenberg errichtet und vereinigt in ihrer Bauweise verschiedene Stile. Die fachlich interessierten Leser, die in den alten Baustrukturen tiefer schürfen wollen, werden in den beigegebenen Abhandlungen von Bernhard Schmid und Antonio Romuald Chodiñski ihren Wissensdurst zufriedenstellend stillen können.
Das Buch ist eine gut gelungene und weiterempfehlenswerte Mischung von Illustration, Unterhaltung und breitem Fachwissen über das historische Schloß Schönberg, die „kleine Schwester der Marienburg“.

Ein Wiedersehen mit Raszowice

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DIN A5, 152 Seiten, 64 Farb- und Schwarz-Weiß-Bilder, 10 Abbildungen von Karten und Dokumenten, farbiger Schutzumschlag.

Von Alexandra v. Mitschke-Collande.

Beim Lesen dieses Buches drängt sich das Dichterwort in den Sinn “Es hat noch nie gewonnen, wer nicht etwas gewagt. Und ist auch viel zerronnen, was ändert´s wenn du klagst?” Denn für Frau v. Mitschke-Collande verw. v. Lucke ist im Leben viel zerronnen und so musste sie viel wagen. 1945 Vertreibung der Familie ihres Mannes aus Schlesien (Enteignung der Güter Labschütz und Laschewitz), 1947, nach Rückehr aus Kriegsgefangenschaft, Übernahme eines Bauernhofes bei Regensburg; sie absolvierte ein Pädagogigstudium, dem Lehramtprüfung und Anstellung als Lehrerin folgte; später als Witwe Landrückkauf und Neuansiedlung in Schlesien. Ohne Pathos geschrieben und mit vielen farbigen Fotos dokumentiert zeichnet die Schrift ein Bild über einen arbeitsreichen Neuanfang im heutigen Polen. Bei manchen Lesern wird die Lektüre schmerzliche Erinnerungen wecken, andere anregen und ermutigen. Allen gemeinsam wird die Achtung für eine Frau bleiben, die unbeirrbar und mit starkem Willen ihr Lebensschicksal meisterte.

Gut Hoppenhof, ein kleines baltisches Vermächtnis

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Endlich wieder lieferbar!!!
VIII und 68 Seiten, 27 farbige Bildtafeln, genealogische Übersicht auf einer Karte, gebunden


Von Barbara Pauli geb. Freiin v. Tiesenhausen

Dieses Büchlein kann mit seinen zauberhaft Aquarellzeichnungen das Leben auf baltischen und ostdeutschen Gütern zeigen.

Alle Großeltern, die ihren Enkeln, alle Eltern, die ihren Kindern ein lebendiges Bild dieses reizvollen und doch schlichten Lebens zeigen wollen, können dies auf eindrucksvolle Weise mit diesem Büchlein bewirken.

Sieben goldene Rubel waren der Anfang von Gut Hoppenhof, Kreis Walk im damaligen Livland, der heutigen Republik Lettland, auf dem die Verfasserin die glücklichsten Jahre ihrer Kindheit verbrachte. Dieses Gut aber könnte auch in Ostpreußen, Westpreußen, Pommern oder Schlesien gelegen haben.

Den Enkeln ein unvergeßliches Stück Vergangenheit zu erhalten, und auch all denen, die sich ein Bild vom früheren Leben auf ostdeutschen Gütern machen möchten, sei dieses Büchlein gewidmet.

Boitzenburg - ein Wirtschafsbetrieb mit sozialem Netz und kultureller Tradition von Sieghart Graf von Arnim

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© 2015, DIN A 5, gebunden, farbiger Schutzumschlag, 279 Seiten mit zahlreichen, zum Teil farbigen, Abbildungen, ausführliches Personenregister

ISBN 978-3-7980-0586-0

21,90 Euro 

 

Sieghart Graf von Arnim

 

Boitzenburg

ein Wirtschaftsbetrieb mit sozialem Netz und kultureller Tradition

 

 

Der Bericht über Boitzenburg kann als Beispiel für die Gründung der Großgrundbesitze östlich der Elbe gelten. Dabei ist von besonderem Interesse die Entwicklung der Wirtschaft, sowohl der Landwirtschaft als auch der Forstwirtschaft vom 16. bis ins 20. Jahrhundert.

 

Hiermit eng verbunden sind die sozialen Verhältnisse vor und nach der sogenannten Bauernbefreiung am Beginn des 19. Jahrhunderts durch die Stein-Hardenbergschen Reformen. Die Sozialgesetze von Bismarck in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts begleiteten die Industrialisierung und wirkten ebenso in den ländlichen Provinzen des Reiches.

 

Für die größeren Besitze wie Boitzenburg war die kulturelle Tradition von großer Bedeutung bis in die Moderne. Zumeist hatte sie einen engen Bezug zur jeweiligen Besitzergeneration, wie aus diversen Kunstsammlungen sowie Bauten wie Kapellen und Tempeln ersichtlich ist.

 

Das umfangreiche Archivmaterial aus Boitzenburg seit dem 16. Jahrhundert befindet sich heute als Deposit der Familie im Brandenburgischen Landeshauptarchiv in Potsdam. Es bildete dem Autor den Grundstock für diesen umfassenden und reich bebilderten Bericht über Boitzenburg.

 

Dem Leser ist viel Vergnügen an der Lektüre dieses Werkes zu wünschen!